Objektivrevolver vom Jenalab - so kann nichts schiefgehen

  • Hallo zuammen,


    wie in einem anderen Faden bereits andiskutiert steht nun eine kompliziert erscheinende Montage des Objektivrevolvers vom Jenalab bevor.


    Es ist zwar bereits alles in die Einzelteile demontiert, aber es steht nun die Montage bevor.


    Der Durchmesser der beiten eingelegten Kugeln von 1mm läßt im Verhältnis zum Laufbahndurchmesser schon erahnen, wieviele Kugeln noch eingelegt werden müssen. Ist das geschafft, muß der Teller im Hintergrund aufgesetzt werden.


    Das Problem dabei ist, wenn der Teller nicht richtig aufgesetzt wird und verschoben werden muß, können einige der vielen Kugeln aus der Laufbahn geschoben werden. Für das innere Lager müssen auch noch einige Kugeln einesetzt werden die leicht bei dem Spalt in das Innere fallen können.


    Eine Abhilfe dagegen soll nun dieser Zentrierbolzen schaffen, der auf den Gewindebolzen vom Karusell aufgeschraubt wird.


    Auch das innere Lager kann nun mit Kugeln bestückt werden, ohne daß diese dabei in den Spalt fallen können.


    Nun wäre aber im darauffolgenden Gang die Lagerschraube und dessen Kontermutter zu montieren. Dafür wurde kurzerhand dieses zweiteilige Hilfswerkzeug angefertigt.


    Über die Lagerschraube wird zunächst das Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen eingestellt. Dieses darf weder zu eng sein, aber auch nicht zu groß.

    Die Konterschraube fixiert die Lagerschraube dann in der nötigen Position.


    Wichtig dabei ist, daß sich die Lagerschraube beim Anziehen der Kontermutter nicht verstellen darf, da dadurch auch wieder die Einstellung des Lagerspiels verstellt wird.

    Dazu bekommt der Steckschlüssel für die Lagerschraube einen Hebel zum Gegenhalten.



    Über den inneren Steckschlüssel für die Kontermutter kann diese mit einem gängigen Werkzeug angezogen werden.


    Zwar wäre unser Franz auch sicher so freundlich gewesen, um mir das Originalwerkzeug zu leihen, aber das hätte allerdings dann einige Tage gedauert, bis es vor Ort ist, viel Porto gekostet und ärgerlich gewesen, wenn es auf dem Postweg abhanden käme. All dieser Streß wurde nun gespart. :saint:


    Beste Grüße

    Bernd

  • Moin Bernd,


    da schließe ich mich Klemens Meinung an:

    Super genial gemacht! :97:

    Dieses mit den verrutschenden Kugeln beim Zusammenbau, weil die Teile so zusammenkommen wie sie nicht sollen, ist schon sehr ärgerlich.

    Das hast du ja klasse gelöst. :thumbup:

    Auch sehr praktisch, wenn man sich seine Spezialwerkzeuge selber bauen kann!


    Gruß Detlef

  • In meinem Fall hat es mit dem Kleben eigentlich ganz gut geklappt.


    Anders als geplant habe ich nun zuerst das innere Lager mit den Kugeln bestückt.


    Nach dem Umdrehen kamen die anderen Kugeln dran. Hatte eine Weile gedauert, bis die alle drauf waren.


    Alle nun in dem Zustand einzusetzen wäre doch etwas eng geworden. Aber man sieht, es hat geklappt.



    Und nun läuft er wieder leicht und sanft.



    Beste Grüße

    Bernd

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