Beiträge von Nomarski

    Hallo zusammen,


    heute mal nichts allzu Spektakuläres, aber viellleicht hat jemand das ähnliche Problem.



    Es kam verfrüht ein Olympus BX40, bei dem unter anderem zwei Füße vom Stativ verlorengingen. Bevor ich nun großartig durch die Gegend fahre, um gleichartige Füße einzufahnen oder das Internet durchgrabe, habe ich kurzerhand ein 3D-Modell von diesen Füßen erstellt und gleich 4x auf einen Schlag ausdrucken lassen.




    Damit es nun einheitlich wird, wurden die vorhandenen schwarzen Füße nun auch ersetzt und sind sozusagen übrig.

    Falls bei jemandem zwei Füße fehlen, kann er diese gleich nehmen. :99:


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Detlef,


    eine tolle Idee hast du da umgesetzt! :97: :97: :97:

    Aber was wird nun aus den bodenlosen Flaschenkörpern? Wenn man sie nun auf ein Objektträgeroder dünne Glasplatten aufklebt, hätte man dafür noch Kammern für das Planktonmikroskop.


    Beste Grüße

    Bernd

    Nun ist es nicht unbedingt von Nachteil, wenn sich die Blende oder z.B. auch ein Polarisator sich azimutal bewegen lassen könnte, um so weiter den Kontrast beeinflussen zu können.



    So habe ich auf die Schnelle noch einen mehrteiligen Schieber mit Stellmechanik erstellt.




    Damit wäre nun auch die Bedienung von außen möglich.

    Zwischenzeitlich wurde der Kontrastmodulator im Modell etwas überarbeitet und nochmal neu gedruckt.



    Auch ein Schieber wurde für die Auflichteinheit konstruiert und gedruckt, um dort beleuchtungsseitig den Kontrast beeinflussen zu können.



    Prozessor mit Planachromat 12,5x aufgenommen im Auflicht.


    Planachromat 50x im Auflicht.


    Planachromat 25x im Durchlicht.

    Hallo Michael,


    wie du schon richtig vermutest, erwarten dich bei der Demontage der Antriebswelle keine Kugeln. Und es muß zunächst die stirnseitige Konterschraube gelöst werden mit einem passenden Stiftschlüssel. Danach läßt sich auch der Rändelknopf von der Welle abschrauben und die ganze Welle herausziehen.

    Beim Wiederzusammenbau wird durch das Aufschrauben des Rändelknopfs und das Gegenkontern gleichzeitig das Lagerspiel eingestellt. Dazu gehört dann auch zähes Fett zwischen die Reibscheiben.


    BG

    Bernd

    So, damit du es vielleicht besser verstehst, sei es hier nochmal vorgezeigt:


    In dem tiefen Loch, in dem jetzt noch der Schraubenzieher steckt, sind zwei Schrauben, die ich bereits herausgenommen und daneben gelegt habe. Die rechte sorgt für den Endanschlag der Schlittenführung, die andere dient zur Konterung, damit sich vordere Schraube nicht löst.


    Sind die Schrauben draußen, können auch die beiden Teile bequem voneinander getrennt werden. Nun können die Führungen schon vom verharzten Fett gereinigt und vor dem Wiederzusammenbau neu gefettet werden.

    Zu beachten wäre beim Wiederzusammenbau dann noch, daß man die vordere Bolzenschraube nicht zu tief einschraubt, daß die Spitze dabei schon am Grund der Nute, wo sie eintaucht, schaben kann. Man braucht sie daher eigentlich auch nicht ganz herausdrehen, sondern nur so weit, daß sie den Schlitten zum Herausziehen freigibt.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Michael,


    da es bei mir nun auch schon eine Weile zurückliegt, daß ich diesen Tisch zerlegt hatte, mußte ich erstmal etwas graben und konnte folgendes finden. Die Anschlagschraube sitzt an der Seite, etwas dort wie die Klemmschraube zum Bremsen ist, und ist durch eine Konterschraube gesichert. Diese kann man getrost herausdrehen, ohne daß etwas dejustiert wird. Dann könnte sich der Y-Schlitten aus der Führung herausfahren lassen können.

    Mit falschen Fett werden die Führungen eigentlich nicht beschädigt, dagegen eher durch zu viel Gewalt durch Verharzung.

    Man kann sich die von den Herstellern empfohlenen Fette besorgen.


    Daß du in der Filebase nicht herunterladen kannst, ist eine Sache der Rechte. Dürfte aber demnächst in deinem Fall möglich werden. Wenn es brennt, kann ich dir auch was per Mail schicken. :)


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Michael,


    Ist es nur die Schraube auf der Zahnleiste die möglicherweise als Anschlag dient?

    Definitiv nicht, denn so wurde bei Zeiss damals nicht konstruiert. Es könnte sein, daß die Schraube am anderen Ende der Zahnstange versenkt ist, so daß man mit dem Ritzel darüber vorbeikommt für die Demontage.

    Für die Anschläge der Schlittenführung dürften diese beiden silbernen Schrauben auf der Unterseite zuständig sein.

    Es schadet zwar nichts, die Führung zu reinigen (ja mit Reinigungsbenzin, das greift den Lack nicht an), aber in den meisten Fällen kommt die Schwergängigkeit aus der Lagerung der Ritzelwelle. Diese wäre dann auch noch vom Tisch abzubauen, man sieht die beiden Schrauben dafür, zu demontieren, reinigen und anschließend neu zu fetten.


    Was diese Schieberkassette anbelangt, so ist diese nicht als Analysator gedacht, sondern als Sperrfilterkassette für die Durchlichtfluoreszenz.

    41 bedeutet z.B. Kantenfilter mit einer Duchlässigkeit ab 410 nm. 53 wäre dann der Sperrfilter für die Blauanregung.

    65 bedeutet dagegen, daß Wellenlängen ab 650nm gesperrt werden, um den störenden Rotanteil zu vermeiden.

    Eine Beschreibung, wann und wie diese Filter eingesetzt bzw. mit welchen Erregerfiltern sie zu kombinieren sind, haben wir in der Filebase.



    Beste Grüße

    Bernd

    Inzwischen bin ich noch an einen sogenannten LD-Kondensor gekommen, der zum Microval-System gehört.


    Der Kondensor hat die Apertur 0,6 und hat ebenfalls die Zubehör-Aufnahme.


    Ein eigener Blendenrevolver wurde dafür bereits gedruckt und die ersten Phasenblenden für die Planachromate 6,3x / 12,5x und 25x sind bereits im Einsatz.


    BG

    Bernd

    Was ist daran jetzt so schlimm? Fängt dein Smartphone dann an zu kochen? :99:

    Falls du meine Anzeigen meinst: So viele waren es nun auch wieder nicht.

    Aber egal, es besteht schließlich auch kein Kaufzwang und manchmal kann ich die Sachen dann irgendwann doch noch selber brauchen oder jemanden geben, der zufällig danach sucht. :57:


    Aber eigentlich ist das wieder eine andere Sache und hat mit der Mehrfach-Authentifizierung nichts zu tun. ;)

    Hallo Michael,


    zum 8x/18-Okular wäre 50mm die passende Objektivbrennweite. Aber wegen den Lagen der Ein- und Austrittpupillen kann man nicht garantieren, daß es zu keinen Vignettierungen kommen wird. Daher empfielt sich der vorherige Test durch einfaches Vorhalten der Kamera an das Okular, bevor man den Aufwand der Anfertigung einer Adaption treibt.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    nach den ersten Experimenten mit dem Universellen Phasenkontrast vom Amplival bin ich hergeganen, um einen Eigenbau-Kontrastmodulator anzufertigen.



    Der Revolver für die eigenen Kontrastplatten ist ein Nachdruck der Phasenplattenrevolver und kann genauso dort eingesetzt werden. Er bietet 6 freie Plätze für die individuelle Bestückung.



    Zwar stehen noch für das unendliche CZJ-System wenige Objektive zur Verfügung, dazu noch für Auflicht gerechnet, aber funktioniert bereits.



    Durch leichte Veränderung der Blende im Kondensor läßt sich der Kontrast sogar noch etwas variieren.


    Beste Grüße

    Bernd