Beiträge von Nomarski

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    Ein Leitz Prado 500 braucht auch so viel. Aber ist eben mit Glühlampe und nicht mit Kohlebogen.

    Aber dank LED-Technik geht es auch mit weitaus weniger Leistung und entsprechend weniger Wärmentwicklung.

    Eine MONLA hatte ich auch mal und so einen REDYX-Trafo. Den hatte ich mal an jemanden verkauft, der eine 12V/15W Lampe damit betreiben wollte. Ohne Last mit einer 30W-Lampe standen am Trafo aber noch über 10 Volt an und die 6V-Lampe war dann schnell hinüber.

    Leider hatte ich nun auch nicht mehr Glück mit der Wärmebehandlung.



    Die Folie ist sogar noch geschrumpft. Aber dadurch, daß sie weich geworden ist, konnte ich die Gläser voneinander trennen und den Rest darauf mit Lösemittel entfernen, so daß ich eine neue Folie einsetzen könnte.

    Na dann gehts ja. :thumbup:


    Nennenswerte Unterschiede fallen mir bei diesem Vergleich nun nicht auf, aber nach dem Wegnehmen oder Dransetzen wäre ein geringes Nachfokussieren m.E. schon erlaubt.

    Bei manchen Zwischentuben sind die Telanlinsen bloß eingeschraubt in einer Fassung mit Feingewinde. Aber es gibt auch Versionen mit Platten, die man mit 2 Schrauben befestigt. Werden diese gelöst, können sie verschoben und dezentriert werden. Das Zentrieren ist daher auch etwas umständlich.


    Beste Grüße

    Bernd

    Manche lassen den Einschraubanalysator dauerhaft im Tubus, manche Schrauben ihn auch wieder ab; das kann ja jeder machen wie er will.

    Ich wäre ein Abschrauber😄

    Streng genommen ist der Einschraubanalysator auch nur eine Kompromisslösung, da er eigentlich in den parallelen Strahlengang gehört, den du bei dem einfachen Aufbau trotz Nikon-Objektive nicht hast, schon gar nicht bei deiner Direktprojektionsmethode.

    Manche Anwendungen wie die Polmikroskopie oder DIC gehen halt nicht ohne Polfilter. Das wäre dann aber ganz schlecht, wenn man die wegen der schlechteren Bildqualität abschraubt.:57:

    Hallo Simon,


    Die wenigsten hätten auch Lust dazu, Zwischentuben vor dem Fotografieren zu entfernen.

    Ich vermute mal stark, daß es am Lösen der verharzten Tubusklemmschrauben gelegen hatte. :99:


    Komponenten von verschiedenen Herstellern zu vermischen ist sowieso eine Geschichte, die zwar gutgehen kann, aber nicht muß.

    Oftmal wird das auch aus der Not heraus gemacht, weil es aufeinder abgestimmte Komponenten eben entweder nicht gibt oder extrem teuer in der Anschaffung. Manche meinen zwar, je mehr Glas im Strahlengang, desto schlechter wird das Bild, aber dann wäre eigentlich ein Polfilter und Prismen für die Umlenkung und Strahlenteilung schon zuviel. Auch die Möglichkeit an Kontrastverfahren würde es ziemlich einschränken.


    BG

    Bernd

    Hallo Simon,


    eher ist es der Zwischentubus mit den gleichen Telanlinsen. Und die Auflösung wird ja auch von der Apertur des Objektivs vorgegeben.

    Ich denke, daß es für Nikon-Mikroskope auch Zwischentuben mit Telansystemen geben dürfte. Gibt es denn auch Vergleiche damit oder werden dazu immer herstellerfremde Komponenten herangezogen?

    Ich glaube das versilberte Deckglas mit den eingeritzten Linien kenne ich auch noch, wenn auch schon fast wieder vergessen. :99:


    BG

    Bernd

    Ich möchte aber natürlich die Bildqualität beim Fotografieren nicht durch die Telan-Linsen beeinträchtigen, vor allem wenn ich mit Planapos arbeite bzw. Poren von Diatomeen auflösen möchte:)

    Moin Simon,


    da bin ich aber mal gespannt wie du dieses hohe Ziel erreichen wirst. Obwohl ich ja nun auch immer mit Zwischentuben und Telanlinsen arbeite, hätte ich ja eigentlich auch nicht zu diesen Auflösungen kommen dürfen.

    Im Interphako-Kopf, der übrigens auch Telanlinsen hat, gibt es ein optisches Stellglied, mit dem sich die Pupillenlage noch anpassen läßt, was in dem Fall auch vonnöten ist, damit die Blenden exakt ineinander abgebildet werden.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Simon,


    wenn der Einschraubanalysator unbrauchbar ist, könnte man ggf. wenigstens die Fassung verwenden und dort eine anderen Anlysator einsetzen.

    Und die 63er Planapos delaminieren auch gerne am Rand, so daß man damit leider die volle Auflösung nicht mehr nutzen kann in dem Bereich.

    Manchmal läßt sich damit noch arbeiten ohne merkliche Qualitätseinbuße, manchmal leider auch nicht.

    Mit den Xylol-Bädern hat man eher bei ungefassten Okularlinsen noch Erfolg.


    BG

    Bernd

    Tag Marcel,


    aber die Serien-Nummer ist dabei gleich geblieben? :99:

    Also gehört habe ich von solchen variablen Delaminationen auch schon und durch gezielte Wärmebehandlung konnte ich sogar so manche Delamition an Linsengruppen "wegschmelzen".

    Eine gewisse Wärmedehnung hat man ja immer bei verschiedenen Temperaturen, die Atmos-Uhren werden dadurch sogar aufgezogen.

    Und umsonst raten so manche Experten auch nicht davon ab, Objektive bei Frost-Temperaturen ohne Kälteisolierung zu verschicken.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Simon,


    auch bei Schwarzweiß-Bildern, die sich aus Pixeln mit Grauwerten zusammensetzen, läßt sich über die Schwellenwerte spielen.

    Der Schwellwert läßt sich dabei noch über den Schieber vorgeben. Alle Werte über dem Schwellwert erscheinen in Weiß, darunter in Schwarz.


    Hier dasselbe genau umgekehrt.


    Eine Variante dieser Methode ist, daß nur alle Pixelwerte unter diesem Schwellwert den Schwarzwert zugewiesen bekommen...


    ...und umgekehrt.


    Durch das Verändern des Schwellwertes kann die Auswirkung auf das Gesamtbild beobachtet und die Einstellung optimiert werden.


    BG

    Bernd

    Hallo Simon,


    es geht noch mehr:


    Als Ausganggsituation das Livebild der Kamera und einige Verstellmöglichkeiten per Schieberegler in einem Kontrollfenster.

    Das Vergleichsbild im Kontrollfenster wird bereits bitweise mit dem Livebild verrechnet.


    Ein grünes Vergleichsbild führt wie durch ein grünes Farbfilter zu einem grün eingefärbten Livebild.


    Da Farbfilter aber üblicherweise in der Schwarz-Weiß-Fotografie eingesetzt werden, wird das Live-Farbbild eben auch in ein Schwarz-Weiß-Bild umgewandelt.


    So wäre die Wirkung eines Gelbfilters...


    ...oder auch die eines Rotfilters.


    Beliebige Kombinationen über die drei Regler für den blauen, grünen und roten Anteil lassen sich dabei einstellen.


    Ein Negativbild, bei dem jeder Farbwert des Pixels invertiert wird, geht dabei auch.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Simon,


    wenn man so will, ist das eine Bildmanipulation, die man am abgespeicherten Bild mit einem Bildbearbeitungsprogramm durchführen könnte.

    In diesem Fall ist es aber das Livebild der Kamera, das durch die Konturfunktion schon so angezeigt wird.

    Bei Bedarf könnte man es auch als Video so abspeichern. Also eine Art Nachbearbeitung kurz vor der Vorschau.


    Beste Grüße

    Bernd