Beiträge von detlef.q

    Moin Bernd,


    da schließe ich mich Klemens Meinung an:

    Super genial gemacht! :97:

    Dieses mit den verrutschenden Kugeln beim Zusammenbau, weil die Teile so zusammenkommen wie sie nicht sollen, ist schon sehr ärgerlich.

    Das hast du ja klasse gelöst. :thumbup:

    Auch sehr praktisch, wenn man sich seine Spezialwerkzeuge selber bauen kann!


    Gruß Detlef

    Klebt man die Kugeln nicht einfach mit Fett in die richtige Bahn und setzt die Teile wieder zusammen?


    Als ich meinen ersten Revolver geöffnet hatte, war ich auch sehr erschrocken was mir da entgegen kam. 8|


    Es waren zum Glück aber nicht so viele Kugeln. Und so hatte ich die Sache nach einem kurzen Augenblick des Schreckens im Griff.


    Gruß Detlef

    Hallo Bernd,


    na klar, auseinander- und zusammenbauen muss man schon, es geht ja nur um das Lösen der Teile und entfetten.

    Eine gute Feinmotorik ist dann allerdings immer gefordert. :99:


    Hallo Hugo,


    es gibt die verschiedensten Glasgeräte, im Labor wäre das kein Problem.

    Z.B. den klassischen Rundhalskolben mit einer Öffnung von ca. 25mm, für die kleinen Teile und Planschliff-Reaktionsgefäße mit großen Öffnungen, von z.B. 100 mm.

    Dann braucht man aber noch den Rückflusskühler, evtl. den Planschliffdeckel und eine entsprechende Heizmöglichkeit sowie ein Stativ mit Halterung. Leider alles nicht ganz günstig zu bekommen.

    Für eine gelgentliche Säuberugnsaktion halte ich das als für viel zu aufwendig.

    Ich hatte meine Idee auch nicht ganz ernst gemeint, sorry. :whistling:


    Aber ein Ultraschallbad, das ist doch eine gute Alternative.:thumbup:

    Ich habe mir eines über ebay-Kleinanzeigen besorgt, eins von Bandelin, also ein echtes! Ist sogar beheizbar.

    Das Gerät benutze ich öfters.

    Zum Entfetten könnte man dann noch Edisonite zur Hilfe nehmen. Das ist ein Pulver welches man in Wasser auflösen muss. Die entfettende Wirkung ist wirklich enorm. Bei rostenden Metallen würde ich es allerdings nicht anwenden.


    Es werden in einem Ultraschallbad aber auch Vergaser direkt in Lösungsmittel gereinigt.


    Und wenn man Zeit hat, könnte man das verharzte Teil auch in Lösungsmittel eine längere Zeit einlegen. Das funktioniert auch meistens gut.


    Viele Grüße

    Detlef

    Hallo Hugo,


    da hast du ja eine ganz neue Säuberungstechnik angewendet! :thumbup:


    Ich gehe davon aus, dass du ein Lösungsmittel verwendet hast, dessen Siedpunkt nicht zu tief liegt, oder das Wasserbad nicht auf 100°C gebracht hattest.


    Da kommt mir eine Idee, man könnte kleine Metallteile auch in einem Kolben mit Rückflusskühler kochen. Dann haut das Lösungsmittel nicht ab.


    Ansonsten leistet ein Ultraschallbad auch gute Dienste.


    Wie auch immer, die Haupsache ist, du konntest den 2-Blendenkondensor retten! :97:


    Gruß Detlef

    Nun ja, wann für einem die Mikroskopie langweilig wird, da gehen die Meinungen auseinander.


    Für mich wäre langweilig, nur gefärbte Bakterien anzuschauen.

    Aber zum Glück findet jeder sein eigenes Gebiet!


    Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht und wie weit du kommst.

    Hallo Tinkle,


    ich denke das es ohne entsprechendem medizinischen Fachwissen, einer Ausbildung in diesem Bereich und einem für diese Untersuchungen ausgerüstetem Labor nicht möglich, bzw. sinnvoll ist die von dir erwähnten Untersuchungen durchzuführen.


    Ich gehe auch nicht davon aus, dass sich privat irgendjemand mit diesen Themen beschäftigt.


    Gruß Detlef

    Hallo Marcel,


    nun hast du ja ein schönes Ergebnis erzielt! :thumbup:


    Eine interessante Beobachtung welche du gemacht hast.

    Teilweise wurde bei mir die silberne Schicht nicht komplett vom Trägermaterial abgezogen, sie scheint sich ab und zu zu trennen.

    Beim 63er oder 100er Objektiv gehe ich nicht davon aus, das reflektierendes Licht vom Objektiv ausreicht um das Bild zu erzeugen.

    Ich habe auch ab und zu schief beleuchtet, mit einer Sektorenblende im Kondensor, um es plastischer aussehen zu lassen.

    Ob der Effekt aufgetreten wäre, wenn das Licht vom Objektiv zurückgestrahlt wäre, bezweifel ich.

    Und es gab bei mir viele Stellen, welche absolut schwarz waren, also kein Licht durchgelassen haben.


    Nun hat deine Untersuchung jedoch etwas anderes gezeigt. Ich denke, es gibt beide Phänomene. Die Beschichtung der CD reflektiert ja auch gut das Licht.


    Gruß Detlef

    Hallo Marcel,


    ja, das Leitz Panphot ist wirklich ein imposantes Mikroskop! :28:

    Vor allem schön schwer, da verwackelt nichts!


    An dem hinteren, hohen Teil des Statives konnte tatsächlich eine Kamera befestigt werden.

    Meine erste eigene Adaption einer Kamera war auch so, dass ich diese an dem Stativ oben befestigt hatte.

    Es ist dann nur so, dass es keine feste Verbindung zwischen Kamera und Tubus geben darf, da der Tubus durch den Feintrieb beim Fokussieren in der Höhe verstellt wird. Bei der Grobeinstellung des Fokus wird der Tisch in der Höhe verstellt.


    Und jetzt wieder zur CD:

    Ja, durch das Trägermaterial der CD kann man nur mit einem schwach vergrößernden Objektiv Beobachtungen anstellen.


    Gestern Abend habe ich versucht Bilder im Durchlicht aufzunehmen.

    Dafür habe ich ein Stück Tesafilm auf die obere, bedruckte Seite der CD aufgeklebt, direkt an einer gebrochenen Kante und mit einem Ruck abgezogen. Dabei wurde ein Teil der Beschichtung mit hochgerissen. Das Stück Tesa habe ich dann so auf ein Deckglas geklebt, ein paar klebrige Stellen am Rand des Tesas waren noch vorhanden, dass die silberne Schicht direkt auf dem DG lag.

    Das DG habe ich dann wiederum mit Tesa auf einen Objektträger geklebt. Tesa dabei nur am Rand des DG.

    Somit hatte ich die silberne Beschichtung, einigermaßen plan liegend, direkt unter dem DG! An manchen Stellen war von unten die Druckfarbe der CD unter der Beschichtung, dort kam natürlich kein Licht durch. Aber es gab auch genug gute Stellen.


    Folgende Bilder sind entstanden:


    Im Durchlicht am Panphot mit dem FL 100x/0.95 Auflichtobjektiv. Dafür habe ich ein Stück der CD verwendet, bei dem etwas der silbernen Beschichtung auf dem Trägermaterial haften geblieben ist. Die Druckfarbe die darüber lag, wurde vom Tesa abgezogen. Hierbei ist kein DG verwendet worden.



    Dann am Ortholux mit meinem Lieblingsobjekiv, dem FL 63x/0.85



    und mit dem PL Apo 100/1.32 Öl



    Bei der Aufnahme habe ich bemerkt, dass irgendwo etwas Dreck sitzt. Kommt nur zum Vorschein, wenn man mit wenig Licht arbeitet. Und die Beschichtung hält ja einiges an Licht ab.

    Bei dieser 3. Aufnahme habe ich das Bild mit Picolay und der Funktion "Divide by 1st image" von den dunklen Stellen befreit.


    Mit der Picolay Funktion "Add or substract 1st image" bekam ich folgendes Ergebnis:



    Diese "Hintergrundbereinigungsfuktionen" habe ich bisher nicht verwendet. Funktionieren wohl ganz gut!

    Dafür musste ich natürlich ein Bild ohne Objekt nur von den dunklen Beeinträchtigungen machen.


    Alle Bilder sind, so wie ich es immer mache, leicht elektronisch nachgearbeitet.


    Die Erklärung über die Arbeitsweise einer CD ist gut, war mir nicht klar.


    An einer DVD habe ich mich noch nicht herangewagt.

    Das wäre ja mal einen Versuch wert ... ich werde mir aber erst mal wieder "ein Holz" vornehmen!


    Gruß Detlef

    Hallo Mike,


    wie Jürgen bereits geschrieben hat, kenne ich diese Schälchen auch nur als Tüpfelplatten aus dem Labor.


    Diese hatte ich bei meinen Holzschnitten bereits gezeigt:


    Die gibt's überall im Laborhandel, zum Beispiel hier:


    https://www.carlroth.com/de/de/sonstiges-laborporzellan/tuepfelplatte/p/c767.1


    https://www.ebay.de/itm/Tupfel…890d09:g:1tsAAOSwfvRfKbus


    Kommt darauf an, ob du als Firma bestellen kannst. Viele Händler liefern nur an Firmen.


    Evtl. könnte es solche Platten auch im Künstlerbedarf geben. Man könnte darin auch Farbtöne anmischen.


    Gruß Detlef

    Hallo Udo,


    Glückwunsch zum ersten Mikroskop!

    Wie wir sehen können ist ja sogar eine Kamera angeschlossen. :thumbup:

    Was für ein Gerät hast du jetzt?

    Und was zeigst du im zweiten Bild? Das sieht ja interessant aus!


    Gruß Detlef

    Hallo Marcel,


    das Panphot und seine Komponenten sind bereits über 60 Jahre alt. Seitdem hat sich in Sachen Optik doch schon ein wenig getan.

    Hier ist mein altes Schätzchen (nur mal so nebenbei):



    Ist ein altes Bild. Bis auf das Umfeld sieht es jedoch noch genau so aus.


    Das Problem bei der Beleuchtung ist, dass bei dem 100er Objektiv nur sehr wenig Platz zum Objekt ist. Ohne im Moment die genaue Zahl zu kennen (müsste erst suchen) würde ich sagen das der Arbeitsabstand so um 0,15 mm liegt.

    Da kann man schlecht von außerhalb des Objektives Licht auf die Probe bringen.

    Ansonsten funktioniert das mit einer seitlichen externen Beleuchtung schon sehr gut. Neben dem Panphot habe ich 3 Ikea-Lampen, die legendären Jansjö-Leuchten, welche ich für viele Auflichtbeleuchtungen einsetze.


    https://www.ikea.com/de/de/p/j…ed-silberfarben-90386012/


    Nur eben nicht bei hohen Vergrößerungen.

    Mit einer seitlichen Beleuchtung kann man schöne plastische Ansichten erzeugen. (Diffusor nicht vergessen)!


    Jetzt hast du ja schon mal ein erstes Ergebnis gezeigt :thumbup:


    Ja, die Silberschicht löste sich bei meiner CD auch nur wiederwillig. Ich habe ein Stück der CD leicht geknickt und an der Stelle hinundher bewegt und dabei hat sich die Beschichtung gelöst. Diese habe ich abgenommen und auf ein dünnes doppelseitiges Klebeband, welches ich vorher auf den OT geklebt habe, positioniert. Natürlich so, dass die vorher obere lackierte und bedruckte Seite unten auf der Klebefläche zu liegen kam.

    Mit einem glatten Stück Kunststoff habe ich dieses Stück der Beschichtung angedrückt.

    So habe ich ein paar glatte Stellen bekommen.


    Wenn du auf der Trägerschicht noch etwas der Beschichtung siehst, an der Stelle an der sich die Beschichtung gelöst hat, dann schaue dir die Seite auch mal an. Das klappte bei mir sehr gut.


    Wie es scheint sind auch nicht alle CD's gleich gut geeignet. Mit einer selbstgebrannten hat es gar nicht geklappt. Dafür löste sich die Beschichtung toll.


    Du hast die Bilder im Durchlicht gemacht? Interessant. Das hatte ich gar nicht probiert.


    Viel Spaß bei deiner weiteren Forschung!:28:

    Gruß Detlef

    Hallo zusammen,


    aufgrund eines Bildes im Wettbewerb von einer CD, kam die Frage auf, ob sich eine CD im Auflicht abbilden lässt.

    Ich hatte das vor langer Zeit schon mal probiert und habe jetzt noch mal einen Versuch gewagt.

    Dafür habe ich erst einmal eine CD zerbrochen um die silberne Beschichtung von dem Trägermaterial zu trennen. Da der Kunststoff erheblich dicker ist als der Arbeitsabstand des Objektives, konnte ich nur die reine Beschichung beobachten.


    Für diese kleine Untersuchung habe ich das Leitz Panphot mit einem Auflichtrevolver aktiviert.

    Im Auflichtrevolver musste ich erst einmal den halbdurchlässigen Spiegel von mehren Partikeln befreien, das Teil habe ich lange nicht mehr eingesetzt.



    Benutzt habe ich das Leitz AL-Objektiv FL 100x/ 0.95.



    Und hier noch ein Bild von dem Trägermaterial, auf dem ein Teil der Beschichtung haften geblieben ist.



    Mit modernerer Technik läßt sich bestimmt ein besseres Ergebnis erzielen.


    Gruß Detlef

    Hallo Bernd,


    Danke für deine Erklärung!

    Wenn das Querparenchym beim Umschließen der Gefäße mithelfen darf, dann ist das mit dem "paratracheal-vasizentrisch" klarer.

    Ich habe hier noch mal 3 Ansichten vom Querschnitt:


    In Q4 oben links ein Gefäß welches relativ komplett durch Parenchym eingeschlossen ist. Fast immer fehlt allerdings in Richtung der Grenze Frühholz/Spätholz das Längsparenchym am Gefäß.



    In Q5 so ähnlich, auch oben ein Gefäß an fast der gleichen Stelle durch Pa eingeschlossen.



    Und in Q6 rechts unten, dort im "scharfen" Bereich, auch wieder ein, mit Hilfe des Querparenchyms, eingeschlossenes Gefäß.



    Dann ändere ich meine Bezeichung oben mal auf "paratracheales Parenchym spärlich bis vasizentrisch"!


    Wieder was gelernt! :28:


    Gruß Detlef


    PS: Ich habe gerade erst gesehen, dass Q4 und Q5 identische Ansichten des Holzes zeigen. Wie es scheint habe ich unterschiedliche Schnitte an genau der gleichen Stelle getroffen. Also in einer anderen Höhe im Holz. :/

    In R7 eine leiterförmige Durchbrechung (LDB) und unterhalb die intervaskularen Tüpfel. Die leiterförmigen Durchbrechungen habe ich mit 27 – 31 Sprossen gezählt. Rechts 2 Stränge des axialen Parenchyms.



    Im Holzstrahlenparenchym ist sehr viel Material eingelagert. Die Parenchymzellen stehen durch einfache Tüpfel (ETü) miteinander in Verbindung.



    Jetzt eine Aufnahme vom Holzgrundgewebe im polarisierten Licht:

    Die Sekundärwänd zeichnet sich deutlich blau von der mittleren Primärwand und dem Lumen ab. Im Lumen sind viele Tüpfel (Tü) sichtbar, allerdings ohne Behöfung. Diese Behöfung könnte man erahnen, links ist sie fast sichtbar. Evtl. liegt sie auch nicht im Fokus. Es gibt Bereiche in denen der Hof beim Fokussieren gut sichtbar wird, in vielen Bereichen allerdings nicht. Dort ändert sich lediglich die Schräglage der Poris beim Fokussieren. Bestimmt ist dieses hier auch nicht wichtig, ich wüsste nur gerne, was ich sehe! Wie ich gelesen habe, gibt es auch spaltenförmige Tüpfel ohne Behöfung.


    Interessant finde ich auch noch die schrägen Streifen in der Sekundärwand.



    Die Ansicht in R10 finde ich noch ganz interessant: Im Holzstrahlenparenchym, welches über dem Gefäß als Kreuzungsfeld definiert ist, zeigen die Zellwände ein sehr zerklüftetes Aussehen. Es handelt sich um einfache Tüpfel, welche aufgrund der hohen Anzahl, der Zellwand solch ein Aussehen bescheren.



    Tangentialschnitt


    Im ersten Bild des Tangentialschnitts zeigen sich die Holzstahlen bis zu einer Höhe von 1,5 mm, bei einer Breite von bis zu 6 Zellen. Die tangentiale Holzstrahlendichte beträgt 3 - 6 HS / mm bei den breiten Holzstrahlen und ca. bis 5 / mm bei den einzelligen. Also insgesamt bei ca 10 HS / mm.

    Holzstrahlen, welche nur eine Zelle breit sind, bestehen aus stehenden Zellen.



    In T2 Holzstrahlen in einer Breite von einer, sowie mehreren Zellen. Fast alle Holzstrahlen weisen oben und unten langgestreckte Kantenzellen (KZe) auf.



    Nun die stark heterogenen Holzstrahlen mit den Kantenzellen noch mal etwas vergrößert.



    Im letzten Bild für heute, zusätzlich die im Holzstrahl seitlich liegenden Scheidenzellen (SZ).



    Ich hoffe, dass meine Ausführung nicht zu langatmig geworden ist. :saint:


    Anmerkungen und Kritik nehme ich gerne entgegen.


    Weihnachtliche Grüße

    Detlef

    Hallo zusammen und „Fröhliche Weihnachten“!


    Ich hoffe und wünsche allen, dass ihr die Weihnachtsfeiertage stressfrei, besinnlich und vor allem gesund genießen konntet und auch noch könnt.


    In meiner kleinen Holzbestimmungs-Serie, mit der ich jetzt weitermache, geht es nun um den Europäischen Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius).

    Evtl. eher bekannt unter „Falscher Jasmin“ bzw. „Bauernjasmin“. Eine, dieser zu den Hortensiengewächsen gehörigen Pflanzen, steht in meiner Nachbarschaft in einem Garten.


    Hier ein Link zu weiterführenden Infos: Bauernjasmin.



    Für meine Untersuchung habe ich ein Stämmchen mit gut 5 cm Durchmesser verwendet.


    Die Schnitte wurden mit Etzold blau gefärbt und in Euparal eingedeckt, sowie am Leitz Ortholux mit der Canon EOS 1000D, unter Verwendung von PL-Objektiven abgelichtet.



    Querschnitt


    Bei dem Europäischen Pfeifenstrauch handelt sich um ein zerstreutporiges Holz mit einer deutlichen Jahresringgrenze (JG). Die Gefäße sind rund bis leicht eckig, fast immer einzeln aufzufinden und im Frühholzbereich bis max. 80 µm im Durchmesser an der dicksten Stelle. Die Spätholzgefäße (SG) sind etwas kleiner als die Frühholzgefäße (FG). Die Holzstrahlen haben eine Breite von 1 – 6 Zellen.


    Die Wachstumsrichtung im folgenden Bild verläuft von unten nach oben.


    Leider ist der Querschnitt Q1 nicht ganz gleichmäßig in der Schichtstärke geworden, deshalb ist der Bereich in der Mitte dunkler als die Bereiche oben und unten. Die anderen eingedeckten Querschnitte sind gleichmäßiger in der Schichtstärke aber leider nicht so groß und so musste ich diesen Schnitt für die Übersicht verwenden. Um die Anordnung der Gefäße zu zeigen und eine Gesamtansicht zu bekommen ist das OK.



    In Q2 ist ein Bereich der Jahresringgrenze abgebildet. An den Gefäßen ist axiales Parenchym vorhanden. Parenchym würde ich als apotracheal diffus und paratracheales Parenchym spärlich bis vasizentrisch (nachträglich abgeändert) bezeichnen.


    Die Holzstrahlen sehen hier schon verdächtig heterogen aus, so sieht man längliche (liegende) Zellen und kurze (stehende oder quadratische) Zellen. Die einreihigen Holzstrahlen bestehen nicht aus länglichen Zellen, was man hier schon mal sehen kann.



    Q3 zeigt deutlich in der Bildmitte einen heterogenen, 6 Zellen breiten Holzstrahl und die Anordnung des Parenchyms.

    Kristalle habe ich nicht gefunden.




    Radialschnitt


    Im ersten Bild des Radialschnitts mittig ein Holzstrahl (HS), dessen obere und untere Grenze nicht deutlich erkennbar ist. Schemenhaft sind Zellwände gerade noch zu sehen. Somit sind die Holzstrahlen sehr hoch. Die tatsächliche Höhe wird der Tangentialschnitt zeigen. In den Gefäßen sind leiterförmige Durchbrechungen (LDB) sichtbar.



    In den nächsten 3 Aufnahmen zeige ich die 3 unterschiedlichen Zellen des Holzstrahlenparenchyms:

    a) Quadratische Zellen



    b) Längliche, bzw. liegende Zellen:



    c) Stehende Zellen:



    Der Kontaktbereich zwischen den Gefäßen und dem Holzstrahlenparenchym wird als Kreuzungsfeld (KF) bezeichnet. Ich habe hier nur eine quadratische Zelle des Holzstrahls eingezeichnet. Je nach Größe dieser Zellen sind bis zu ca. 30 Kreuzfeldtüpfel (KTü) enthalten. Diese sind rund, 2 - 3 µm klein und besitzen waagerechte, schlitzförmige Poris.



    Auf der Gefäßwand findet man die intervaskularen Tüpfel (IvTü) in alternierender Anordnung (sehr deutlich sichtbar). Durch diese beidseitig behöften Tüpfel stehen die nebeneinander liegenden Gefäße miteinander in Verbindung. Links sind Hoftüpfel im Holzgrundgewebe sichtbar, somit handelt es sich bei diesem Grundgewebe um Fasertracheiden.


    Hallo Bernd,


    was für eine 5mm LED hast du verwendet?

    Es gibt da ja ganz schön viele. Muss die einen bestimmten Abstrahlwinkel aufweisen?

    Wenn man die einfach an eine Batterie anklemmen kann, finde ich das für ein Feldmikroskop interessant.

    Mit der Elektrik kenne ich mich nicht wirklich aus.

    Was für eine maximale Spannung kann die LED ab?


    Gruß Detlef