Zebrano zum xtenmal

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    • Zebrano zum xtenmal

      Hallo zusammen,


      ich habe heute Abend noch mal einige Fotos vom Zebrano Holz gemacht.
      Ich zeige sie mal zum kommentieren oder bestaunen. Ich übe fleissig Schnitte machen
      und hoffe, das alles richtig gefärbt wurde.

      Hier einige Daten:

      geschnitten mit Jung Mikrotom ( schwierig da das Holz sehr hart ist, obwohl schon Wochen eingelegt und mit Essig im Schnellkochtopf gekocht.
      Gefärbt mit Etzold ( 4 Minuten ), danach wie Bern Miggel in seinem Buch beschrieben.
      Aufgenommen mit Olympus Mikroskop BH-2 und den Objektiven DPlan Apo 10, 20 UV und DPlan 4 PO.
      Bearbeitet mit Helicon Focus 7, Smart Shooter 4 und Photoshop.

      LG Udo

      Zebrano Quer 4x





      Zebrano Quer 10x



      Zebrano Quer 20x



      Zebrano Radius 4x




      Zebrano Quer 10x

      Meine Fotos werden nie perfekt sein. Aber wenn ich ein Foto zeige, dann gefällt es MIR.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nikonudo () aus folgendem Grund: Zusatz

    • Hallo Udo,

      das Schneiden mit dem Mikrotom darf nicht schwierig sein. Kannst du vielleicht die zu schneidende Fläche verkleinern, indem du den oberen Teil deines Holzklötzchens mit Rasierklinge oder Teppichmesser konisch verjüngst?
      die Schnitte sind ok, aber die Färbung stimmt nicht: Die augenförmigen Bereiche um die Gefäße herum sind parenchymatisches Gewebe (nicht verholzendes Speichergewebe), welches in Etzold-FCA (Etzold-Blau) unbedingt blau herauskommen sollte. Ich hänge hier nochmal deinen älteren Schnitt an. So etwa sollte es aussehen. ;)




      Viele Grüße

      Bernd / Schwarzwald
      Wenn du in Schwung bist, gelingt dir alles!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd Miggel ()

    • Hallo Udo,

      ich möchte auch noch mal etwas dazu schreiben, von einem Schüler zum anderen: :/

      Mich wundert stark, wie du mit Etzold blau dieses kräftige Rot bekommst ?(
      Bei mir wird's nur blau - und rot-violett.

      Gestern habe ich beim Schneiden probehalber die Klinge gewechselt und war total überrascht, wie leicht das Schneiden plötzlich ging. War zwar nur Thuja, erheblich einfacher als dein Zebrano, ich habe jedoch einen riesen Unterschied bemerkt. Vor allen auch in der Schnittdicke. Jetzt muss ich den Radialschnitt wiederholen. :S

      Beachte auf jeden Fall den Hinweis von Bernd, die zu schneidende Fläche zu verjüngen. Das vereinfacht die Sache extrem.

      Viele Grüße und "Gut Holz"
      Detlef

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von detlef.q ()

    • Genau!
      Die Stärke von Etzold-FCA liegt ja gerade darin, über die Blauverfärbung das "lebende" Gewebe (Pilzhyphen, Speichergewebe (Parenchym), Epithelzellen, die gelatinösen Fasern im Laubholz-Zugholz) vom "toten" Gewebe (Wandungen der Tracheiden, Holzfasern und Gefäße) sauber zu unterscheiden und damit ein total wichtiges Bestimmungsmerkmal in der Hand zu haben.
      Wer einmal Schnitte des sehr weichen Lindenholzes oder des harten Eschenholzes in FCA gefärbt hat, der kann über die typischen Parenchymverteilungen nur staunen.

      Auch von mir "Gut Holz"
      Bernd aus dem Schwarzwald
      Wenn du in Schwung bist, gelingt dir alles!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd Miggel ()

    • Bernd Miggel schrieb:

      Genau!
      Die Stärke von Etzold-FCA liegt ja gerade darin, über die Blauverfärbung das "lebende" Gewebe (Pilzhyphen, Speichergewebe (Parenchym), Epithelzellen, Laubholz-Zugholz) vom "toten" Gewebe (Wandungen der Tracheiden, Holzfasern und Gefäße) sauber zu unterscheiden und damit ein total wichtiges Bestimmungsmerkmal in der Hand zu haben.
      Wer einmal Schnitte des sehr weichen Lindenholzes oder des harten Eschenholzes in FCA gefärbt hat, der kann über die typischen Parenchymverteilungen nur staunen.

      Auch von mir "Gut Holz"
      Bernd aus dem Schwarzwald
      Guten Morgen Bernd,


      ich wundere mich selbst über die unterschiedlichen Farben.
      Ich habe allerdings 2 Etzold Lösungen. Die erste, leider bereits verbraucht,
      hat dieses blau. Die zweite, neu, ist immer sehr stark rot gefärbt.
      Warum? weiß ich nicht. Vielleicht weiß Klaus eine Lösung.


      LG Udo
      Meine Fotos werden nie perfekt sein. Aber wenn ich ein Foto zeige, dann gefällt es MIR.
    • detlef.q schrieb:

      Hallo Udo,

      wie wäre es, wenn Du einen Schnitt eines frischen Planzenstängels einmal färbst? Dann müsste man doch sehen ob die Lösung in Ordnung ist.
      Da ist ja immer viel lebendes Gewebe enthalten.
      Den brauchst Du dann ja auch nicht eindecken, nur mal so zum Testen.

      Gruß Detlef
      Hallo Detlef,


      versuche ich morgen mal. Danke.

      LG Udo
      Meine Fotos werden nie perfekt sein. Aber wenn ich ein Foto zeige, dann gefällt es MIR.
    • Hallo Udo,

      du könntest mal versuchen mit ca 70%igem Ethanol (kommt nicht so drauf an auf jeden Fall muss Wasser drin sein) zu differenzieren, das starke Rot wird dann schneller ausgezogen als das Blau und die Überfärbung wird aufgehoben. Beim Differenzieren muss man immer etwas probieren, die Einwirkzeit hängt auch vom Gewebe ab.

      Die neue Charge habe ich bewusst etwas stärker im Rot gemacht.
      Mit herzlichen Mikrogrüßen

      Klaus