Adaption einer Lumix G 7 an ein Leitz Diaplan

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    • Adaption einer Lumix G 7 an ein Leitz Diaplan

      Hallo zusammen,

      die Adaption einer Canon EOS wurde ja schon beschrieben, Den Adapter hat Bernd schon mehrfach gemacht. Nun gab es etwas Neues. Die Lumix G 7 hat einen kleineren Chip, so dass die sonst erfolgreiche Kombination mit einem 40 mm Pancake-Objektiv zu Vignettierungen führen würde. Es wurde also ein 30 mm Festbrennweite-Objektiv von Panasonic verwendet. Dessen Frontlinse ist etwas versenkt, der Rand geht treppenförmig nach innen. Bernd hat sich hier einen genialen Berührschutz ausgedacht, der bei minimalem Abstand der Frontlinse des Kameraobjektivs von der Augenlinse des Periplans sich in der Treppe abstützt. Das Periplan hat ja ein M 28 Gewinde für die Augenmuscheln und darauf wird der Ring geschraubt.
      Die Bestellerin ist Französin und spricht hervorragend Französisch, das hat die Abwicklung etwas kompliziert, aber es hat geklappt und sie ist hoch zufrieden.

      lenaturaliste.net/forum/viewtopic.php?f=57&p=116053#p116053

      Die Lumix G 7 ist spiegellos und hat eine eingebaute Stackingfunktion. Kann jemand was über diese Kamera berichten?
      Mit herzlichen Mikrogrüßen

      Klaus
    • Klaus Herrmann schrieb:

      Die Bestellerin ist Französin und spricht hervorragend Französisch, das hat die Abwicklung etwas kompliziert, aber es hat geklappt und sie ist hoch zufrieden.
      Es freut mich überaus zu hören, daß der erhöhte Aufwand nun doch zur Zufriedenheit aller geführt hat. :thumbsup:

      Als ich dieses 30mm-Objektiv von Panasonic angeliefert bekam, hatte ich nämlich Bedenken, ob es mit einer brauchbaren Adaption wegen der Bauart des Objektiven überhaupt kommen kann. Dazu kam, daß ein Stecktubus nebst Okular beigestellt wurden mit ungünstigen Eigenschaften:



      Das Okular wäre in dem ursprünglich vorgesehenen Stecktubus tief verschwunden und es hätte unweigerlich zu einer unschönen Vignettierung geführt wie sie zuvor mit einer Test-Adaption simuliert wurde:



      Die gute Französin wäre dann sicherlich weniger begeistert gewesen, also mußte an der Adaption etwas "gefeilt" werden, um die Vignettierung zu vermeiden.



      Dazu mußte ich den lieben Klaus allerdings dazu bewegen, mir einen anderen Stecktubus anzulierfern, was er freunlicherweise dann auch gemacht hat:



      Somit waren dann auch die Voraussetzungen geschaffen, die Adaption erfolgreich ausführen zu können.
      Wegen der Bauart des Objektives war es dann nur noch etwas kniffelige Mikrometerarbeit, bis alles zusammengepasst hat:



      Vielen Dank nochmal für die Kooperation, lieber Klaus!


      VG
      Bernd
    • Hallo Bernd,

      ich danke dir für die präzise Ausführung und die Idee die eigentlich von Leitz vorgegebene Lösung erst nochmal mit einer Lumix zu testen. Wie man sieht darf man eben das Kameraobjektiv nicht vergessen. Die Eintrittspupille liegt da eben tiefer. Und der Abstützring ist geradezu genial!

      Die französische Kollegin verbindet die Lumix direkt mit einem Monitor ohne Rechner dazwischen.
      Mit herzlichen Mikrogrüßen

      Klaus
    • Hallo Jon,
      es ist wie Klaus sagt, in dem Fall ist das teuere Teil das bessere. Ich habe nochmal nachgeschaut und bei kritischen Lichtsituationen die
      Coolpixringe mit dem 30mm Sigma gefunden.
      Wenn Du auch sparen musst bleibt Dir nur die Lösung ein altes, gutes Spitzenobjektiv zu kaufen mit einem entsprechenden Adapter.
      Auch gute heutige Zoomobjektive scheiden leider meist aus.
      Viele Grüße
      Joachim
    • Hier wie von Bernd gewünscht verkleinerte Photos.
      Beide Bilder mit Panasonic GH3 mit PZO Pluta DIC aufgenommen.
      Den Staub im Starhlengang habe ich gesehen!



      im 2. Bild habe ich Pfeile eingefügt um auch im verkleinerten Bild auf die Fehler hinzuweisen.



      nur so als Hinweis das man auch am falschen Ende sparen kann!
      Im Zweifelsfall vorher testen.
      Optimal wäre auch für mich das Panasonic 30mm, das habe ich mir mal angesehen, CFO hat aber "nein" gesagt.[img]https://mikroskopie-forum.at/wcf/images/smilies/crying.png[/img]

      Viele Grüße
      Joachim
    • Hallo Joachim,

      Danke für die Fotos auch wenn der Vergleich etwas hinkt, da es im Fall der Französin um ein Leitz Periplan geht, wogegen du über ein Zeiss KPL arbeitest. Aber wie du schon schreibst, sollte man im Zweifelsfall vorher testen, was ich ja auch gemacht habe wie oben beschrieben.
      Wenn ein Objektiv nun eine gewisse Brennweite hat, in diesen Fällen 30mm, mag das für die Eignung zur Adaption zwar eine gewisse Grundvoraussetzung sein, muß aber noch lange nicht heißen, daß es beste Bildqualitäten ohne Vignettierungen liefert. Sicher besteht auch die Möglichkeit, mit einer preiswerteren Optik bessere Ergebnisse zu erzielen, keine Frage! Aber wenn die Optik schon vorgegeben ist, bleibt eben nur noch die Möglichkeit, das Beste von zu machen. Wäre der Vortest negantiv ausgefallen, hätte ich Klaus auch davon abgeraten, die Adaption umzusetzen, denn schließlich steckt auch ein gewisser Aufwand dahinter.

      VG
      Bernd