Beiträge von JayB

    Hallo,

    Peter Höbel benutzt das SPlanApo 10/0.40 als eines der Objektive fuer Tests von Kameraadaptionen. Da koennen Sie Ihre Ergebnisse vergleichen http://www.mikroskopie-ph.de/index-canon.html unter "Projektive von Olympus."

    Das SPlanApo 10 sollte bis in die Ecken sehr gute Ergebnisse liefern. Ansonsten besteht wie von Bernd gesagt Verdacht auf Schaden oder Fehler bei der Kameraadaption (letzteres ist weniger wahrscheinlich, weil das SPlan 10 ja gut funktioniert).

    Haben Sie ein Bespielbild?

    Beste Gruesse,

    Jon

    aber dass das SPlan Apo "Probleme" hat mit der korrekten Wiedergabe von senkrechten und waagerechten Linien hauptsächlich zum Rande hin ist immer noch nicht ganz klar.

    Hallo,

    Ist die Frage "warum das SPlan Apo "Probleme" hat mit der korrekten Wiedergabe von senkrechten und waagerechten Linien" hat oder soll es heissen "mir ist immer noch nicht ganz klar"?

    Hier ist eine Liste mit den optischen Abbildungsfehlern. Wollen Sie sagen, dass Sie beim SPlanApo 10/0.40 Verzeichnung beobachtet haben? https://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsfehler#Verzeichnung

    Wenn Sie zufaellig ein Testgitter haben, z.B. eine Blutzaehlkammer, kann man dem noch genauer nachgehen.

    Beste Gruesse,

    Jon

    Hallo Klaus,

    Kein Problem.

    1) Lade Bild (bei mir 0026) und Hintergrundbild (0027) in Photoshop (bei mir PS 7.0)

    2) Klicke auf Bild 0026 um es aktiv zu machen. Gehe auf "Image" und dann "Apply Image". Nun kann man auswaehlen, welches Bild auf Bild 0026 angewendet werden soll (apply). Also im Menue Hintergrundbild 0027 auswaehlen. Dann substract waehlen. Hintergrundbild 0027 wird nun von Bild 0026 substrahiert. Offset ist bei mir oft zwischen 80 und 120.

    3) Viele der Staubpartikel im Hintergrund (Pfeile) sowie der Hintergrundgradient sind nun herausgerechnet!

    4) Verrechnetes Bild

    5) Ausschnitt, nachbearbeitet. Funktioniert nicht immer so gut, die Resultate koennen auch sehr ausgewaschen sein. Aber sehr gut geeignet fuer DIK-Aufnahmen.

    Viel Erfolg,

    Jon


    Ich habe eine Aufnahme durch das Okular gemacht ohne Präparat, die alle Verunreinigungen enthält.
    Lässt sich diese Aufnahme nicht von den Aufnahmen mit Präparaten subtrahieren, um so die störenden Bildpartien zu entfernen?

    Wenn ja, wie geht das in Photoshop (CS5)?

    Hallo Klaus,

    Solange die Verunreinigungen als graue Flecke im Bild auftauchen (also nicht zu viel Dynamikumfang verbrauchen) ist das gut moeglich.

    Wie Sie schon sagten, nehmen Sie ein Bild ohne Objekte im Praeparat auf (leerer Objekttraeger ist besser als gar kein Objekttraeger, wegen der Ausleuchtung durch den Kondensor).

    Dann oeffnen Sie in Photoshop beide Bilder, Ihre Aufnahme und die Hintergrundaufnahme.

    Waehlen Sie im Menue "Image>Apply Image" und "substract" und experimentieren Sie ein bisschen mit dem "offset" https://fstopspot.com/main/wp-conten…n-photoshop.png

    Mit dieser Methode kann man auch inhomogene Beleuchtung und Staub auf dem Sensor in begrenztem Masse korrigieren.

    Viel Erfolg,

    Jon

    Ist also doch keine Linse wie ich annahm, bekommt man solche Teile noch?

    Hallo Mario,

    Ich habe noch nicht bei Zeiss angefragt; ich bezweifle es aber und wenn, dann sind die Preise meist horrend. Immerhin koennte man mal anfragen, ob die Annahme, dass es sich nur um eine Planglasplatte handelt, auch korrekt ist.

    Fuer den Selbstbau gibt es mehrere Hindernisse. Zum einen ist die Planglasplatte wahrscheinlich auf der Innenseite entspiegelt. Zum anderen muesste man genau die Dicke und Glassorte wissen. Der Lichtweg und der Brechungsindex muessen genau stimmen, damit die sphaerische Abberation vom Korrekturring korrekt ausgeglichen wird. Ein einfaches 0.17 mm Deckglas ist es sicher nicht.

    Beste Gruesse,

    Jon

    Hallo,

    Das gebrochene Glas war nicht die Frontlinse, sondern das ist eine planparallele Platte, die das Objektiv vorne abdichtet. Praktisch eine eingebaute Tauchkappe oder ein eingebautes Deckglas fuer die Immersion. Die Frontlinse liegt darunter, das ist die stark konkave Linse.

    Das ist also einer der seltenen Faelle in dem man die Objektivfront tatsaechlich reparieren kann. Die Frontplatte scheint beim 40/0.9 Imm uebrigens oefter zu brechen - ich habe auch so eines ;(

    Beste Gruesse,

    Jon

    Hallo Klaus,

    Der Heine bietet eine sehr ungewoehnliche ringfoermige Beleuchtung bei hoher Apertur. Interessant fuer feine Objektdetails aber es wirkt anders als sauberes Hellfeld.

    Der Kondensorkopf 0.90 Achro ist von Leitz auch fuer das Pl Apo Oel 100/1.32 vorgesehen (siehe 2. Seite) http://www.leitz-ortholux.de/pdf/600-400.pdf und sollte fuer die meisten Objekte ausreichend sein.

    Wenn es hoechste Aufloesung sein soll, dann gaebe es noch den Kopf Apl 1.25 (achrom.-apl.). Der Kopf 1.40 scheint sehr selten zu sein.


    Beste Gruesse,


    Jon

    Gibt es diesbezüglich Alternativen? Ist der seitliche Videoausgang irgendwie von Nutzen?

    Hallo Jochen,

    Laut Prospekt passt dort der Adapter SZH-PT35. http://www.alanwood.net/downloads/olympus-szh10-brochure.pdf Dieser Adapter ist schlecht erklaert, meine Interpretation ist die, dass der Adapter ein Bild mit 1x produziert. Denn erst mit Telekonverter 2x-A kommt der Anschluss auf Vollformat. Aber ich hab ihn nicht und deshalb kann ich nur spekulieren.

    Wenn Sie gern experimentieren, versuchen Sie es doch mal mit einer Reduktionslinse am anderen Photoausgang, SZH-PT.

    NFK 2.5x im Photoausgang
    Sammellinse geeigneter Brennweite darauf legen (um die 125 - 150 mm Brennweite, z.B. ein Raynox DCR-250)
    Kamera (ohne Objektiv) darueber anordnen (Stativ) und so weit absenken, bis das Bild auf dem Sensor scharf ist

    Die Sammellinse wirkt dabei wie ein "negativer Telekonverter"/ein Reduktionssystem. Solche Experimente lohnen sich wohl nur, wenn Sie das NFK2.5x und ein paar Sammellinsen zum Experimentieren schon haben. Die Ergebnisse sind mittelpraechtig http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=25345

    Beste Gruesse,

    Jon

    P.S.: Was ist der Steckdurchmesser des Photoausgangs? Projektive NFK haben 23.1 mm; Projektive PE haben 24.8 mm http://www.alanwood.net/photography/ol…-eyepieces.html

    P.P.S.: Ist das Zwischenbild am "Videoausgang" nicht direkt abgreifbar?

    Hallo Forum,

    Ich habe das schoene Zeiss Jena GF Planapochromat 25x/0,65 inf/0,17-A
    https://www.fluorescencemicroscopes.com/wp-content/upl…Objective_m.jpg

    aber leider funktioniert die Federung der Linsengruppe nicht. Das Objektiv scheint voll "ausgefahren" zu sein und funktionert gut. Es ist kein Schlagschaden o.ae. zu sehen. Die Lage ist also nicht verzweifelt aber es waere doch schoen, wenn die Federung auch funktioneren wuerde.

    Versucht habe ich schon:

    - sanften bis kraeftigen Fingerdruck
    - Waermeschrank bei 40 Grad fuer mehrere Tage

    aber da bewegt sich nichts. Hat noch jemand einen Trick auf Lager (abgesehen von Loesungsmittel / Kriechoel, das mach' ich nicht ^^ )? Tritt das bei diesem Objektiv oefter auf?

    Beste Gruesse,

    Jon

    Hallo Forum,

    Die Zeiss Leuchte 60 "46 72 57" http://www.science-info.net/docs/zeiss/Mic…luminator60.pdf ist ein hervorragendes Lampenhaus, in alle Richtungen zentrierbar und mit einschwenkbarer Mattscheibe.

    Hier moechte ich zeigen, wie man die Leuchte 60 auf LED umruestet. Die Umbauten am Lampenhaus sind voll rueckbaubar. Getestet wuerde der Umbau an einer grauen Leuchte 60; die hammerschlaggraue Variante ist etwas anderes aufgebaut und wurde von mir noch nicht getestet. Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgehen, dass meine Abbildungen des Umbaus auch auf der Seite des Herstellers zu sehen sind; sie stammen vom Test des Prototyps.

    Erster Schritt im Umbau ist der Ausbau des Lampenhalters. Dadurch wird der Durchgang von hinten zugaenglich. Vielen Dank an Klaus fuer die Hinweise dazu: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=29563.0


    Der LED-Adapter ist ein Aluminium-Drehteil mit M3-Gewinden vorn, wodurch eine LED auf Sternplatine mit Schrauben M3x0.5 und Plastik-Unterlegscheiben befestigt werden kann. Die LED wurde zusaetzlich mit Waermeleitkleber aufgeklebt. Ausserdem sind zwei Bohrungen fuer die Kabel vorhanden.


    https://www.rafcamera.com/led-adapter-for-zeiss-illuminator oder

    https://www.ebay.com/itm/142976528492


    Wer den Adapter selbst herstellen will kann von mir eine technische Zeichnung bekommen!

    Hinten befindet sich eine Gewindestange M20x1.5 die genau in den Durchgang hinten an der Leuchte 60 passt. Die Muffe von Zeiss kann wieder aufgeschraubt werden. Der Adapter wird mit zwei Gegenmuttern M20x1.5 festgeklemmt:


    https://www.ebay.de/itm/400210369113



    Das war's schon! Ich benutze die praktische Stromversorgung, die Rolf vorgestellt hatte: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topi…19048#msg219048



    Mit diesem Umbau auf LED bleibt die Zentrierbarkeit der Leuchtflaeche in alle Richtungen voll erhalten. Auch die Mattscheibe bleibt ein- und ausschwenkbar. Vorsicht beim erstmaligen Einbau, damit die Mattscheibe nicht zerkratzt. Bei einem Betrieb der LED bis 3 Watt wird der LED-Adapter nicht zu heiss. Bei 10 Watt wuerde er wahrscheinlich zu heiss (nicht getestet).


    Folgende Verbesserungsvorschlaege haette ich noch:


    - Die Vorderseite des Adapters, an die die LED geklebt wird, hat noch Rillen von der Herstellung an der Drehbank. Idealerweise sollte die Flaeche so glatt wie moeglich sein. Das kann man erreichen, indem man die Vorderseite mit sehr feinem Schleifpapier (nass) spiegelglatt schleift.

    - Die Schauben M3 sind ein bisschen gross. M2 waeren besser.

    - Ganz hinten ist der LED-Adapter etwas laenger als noetig. Waere er kuerzer, koennte man die Abschlusskappe von Zeiss wieder aufsetzen.

    - Ganz optimal ist die Waermeableitung vom LED-Adapter auf das Lampenhaus noch nicht. Das Gewinde M20x1.5 hat kaum direkten Kontakt mit dem Lampenhaus. Man koennte dies verbessern, indem man mehr direkten Kontakt schaft, z.B. mit einem Waermeleitpad (Silikon) oder Waermeleitpaste.


    Viel Erfolg,


    Jon