Beiträge von Nomarski

    Hallo Lothar, Detlef und Franz,


    wenn der Lampenwendel nicht richtig zum Kollektor steht, kommen ähnliche Ergebnisse zustande. Am besten läßt sich so etwas immer herausfinden, wenn man das Mikroskop vor sich stehen hat.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Lothar,


    zu dem Schnitt an sich kann ich nun auch wenig sagen, das soll mal der Bodo machen. Was das von dir beschriebene "Gewusel" anbetrifft, so werden sich zwar höchstwahrscheinlich Dreckpartikel dahinter verbergen, die sich aber im Einschlußmedium in Objektnähe befinden. Wenn du den OT bewegst, dann bewegen sich diese Partikel auch mit. Wenn du Glück hast, verschwinden diese, wenn du die Unterseite vom OT und die Oberseite vom Deckglas gründlich nachreinigst, ansonsten mußt du damit leben. Durch zu starkes Zuziehen der Irisblende, so kommt es mir in dem Bild ebenfalls vor, werden solche Partikel noch zusätzlich betont, daher nie mehr als 1/3 abblenden, was dann schon zu viel sein kann. Aber wie der Titel von deinem Thread schon sagt: Übung macht den Meister.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Detlef,


    die Auswirkungen dieser Abblendungen hängen eben auch stark von der Dicke und der Geometrie der Objekte ab, so daß man eben doch probieren muß, was besser zur Wirkung kommt. Auch der Brechungsindex vom Einbettungsmedium und die Präparationsmethode spielt dabei keine unwesentliche Rolle. Und genau davon hängt eben auch das Auftreten der unerwünschten Artefakte ab, die dann meist aus ästhetischen Gründen mit Photoshop weggeputzt werden.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Forum,


    nachdem im anderen Thread die Kreuzblende schon ausgiebig behandelt wurde und auch andere Kontrastverfahren von Interesse sind, soll nun die Dunkelfeldblende erwähnt werden, mit der man Kondensoren nachrüsten kann. Es handelt sich dabei um eine Zentralblende, die einen bestimmten Durchmesser aufweisen muß und in der Eintrittspupille des Kondensors platziert wird. Der nötige Durchmesser hängt von der Brennweite des Kondensors und von der Apertur des Objektives ab. Voraussetzung für ein funktionierendes Dunkelfeld ist, daß die Apertur des Kondensors höher ist als die des Objektives.


    Eine Dunkelfeldblende kann aus recht einfachen Mitteln angefertigt werden wie hier durch eine gestanzte Folienscheibe, die natürlich lichtundurchlässig sein muß:




    VG


    Bernd

    Hallo Detlef,


    dazu ein Vergleich, den ich mal eben auf die Schnelle gemacht habe mit dem Präparat, das ich freundlicherweise von dir bekommen habe:


    [Blockierte Grafik: http://i1068.photobucket.com/albums/u441/nomarski/Keilabblendung_zps84c54086.jpg]
    Das bewirkt die Keilblende.


    [Blockierte Grafik: http://i1068.photobucket.com/albums/u441/nomarski/Kreutzabblendung_zps46be7d6a.jpg]
    Das bewirkt die Kreutzblende.


    [Blockierte Grafik: http://i1068.photobucket.com/albums/u441/nomarski/Sichelabblendung_zps9296b8ff.jpg]
    Und das bewirkt die Sichelblende nach der Monsti-Methode.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Lothar,


    ob dein Kater auf dem Schoß nicht hinter den ganzen Fehlermeldungen steckt, muß auch erst geprüft werden. :D
    Aber immerhin lassen sich wieder die Smileys einbauen. 8)


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Detlef,


    das sieht doch schon ganz gut aus und ich kann die Poren zählen. Leider macht der Hoster Probleme, so daß die Uploads etwas schwerfällig gehen. Daher warten wir am besten ab, bis das behoben ist und dann wird durchgestartet.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Gerhard,


    ein hochinteressanter Beitrag, besten Dank dafür! Das Thema interessiert mich u.a. auch deswegen, da ich selbst noch ein paar Fläschchen mit Material habe, allerdings als feinen Sand.
    Wäre es möglich, daraus auch Schliffpräparate anzufertigen?


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo zusammen,


    bitte nicht schon wieder streiten, es war doch gerade so gemütlich.


    Zuerst einmal: Wenn man diese Fingerspielchen macht, versteht es sich doch von selbst, daß man optische Flächen dabei nicht berühren sollte. Außerdem ist es auch nur ein Notbehelf, zumal es sowieso nicht das Mittel der Wahl ist, wenn man nebenbei auch noch fotografieren möchte.


    Besser eignet sich dafür schwarze Pappe oder schwarze undurchsichtige Schnellhefterfolie. Je dünner, desto besser.


    Das Einfügen in den Strahlengang zwischen Lichtquelle und dem Objekt erzielt eben nicht an jeder Stelle die gleich Wirkung, in manchen Bereichen bewirkt es eine Vignettierung oder gar massive Bildverschlechterung.


    Der Filterhalter unter dem Kondensor wie von Lupo schon angeführt eignet sich bei den höheraperturigen Kondensoren eben nicht für die Unterbringung einer Kreutzblende. Man sollte sie daher idealerweise in der Kondensoreintrittspupille unterbringen und die ist an der Stelle, wo sich die Iris befindet. Aber auch dabei hat es schon Ausnahmen gegeben.


    Phasenkontrastkondensoren mit Leerfächern eignen sich daher sehr gut für die Unterbringung von Zusatzblenden, zumal sie sich dort erübrigen, wenn man eine Zwischenposition einstellt zwischen Hellfeld und dem Nachbarfach. Aber zwischen der Frontlinse und der Basisoptik ist oftmals eben immer noch eine Moglichkeit, eine zusäzliche Blende unterzubringen. Es hängt eben auch vom konstruktiven Aufbau des Kondensors ab, wie etwas gemacht werden kann.


    Mit dem Beugungsinterferenzkontrast wie von Franz schon per Link angeführt habe ich auch schon experimeniert. Aber da bei dieser Methode eben leider nicht die volle Apertur genutzt werden kann, haben mir die Ergebnisse leider weniger zugesagt, es sei denn, man baut sich passende Spaltblenden. Aber nichts destotrotz könnte man dazu auch noch einmal einen Thread starten, um zu zeigen, wei die Bilder bei dieser Kontrastmethode ausfallen.


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo Angie,

    meine Zeiss-Standardgeräte sind auch alt, daran kann es also nicht liegen. Technische Fragen können wir hier gerne klären. Noch sind die Kapazitäten frei. :D

    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Angie,


    dann solltest du aber auch dazuschreiben, daß man dazu die Frontlinse vom Kondensor wegklappen bzw. abschrauben muß je nach Ausführung. Sonst sieht man den Finger im Bild, weil er zu nahe an der Lukenebene ist.


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo Angie,


    da scheinst du aber die Foren nun doch schon durcheinanderzubringen. Die Beitragsfrequenz ist doch hier eher niedrig. Selbst mir fällt kaum was ein. :D


    Den kostenlosen Finger nehme ich übrigens auch öfters bei den Mikrotreffen, wenn jemand sein einfaches Lomo dabei hat in der Simpelausstattung, um mal zu zeigen,
    was man mit den Schattenspielchen doch so alles bewirken kann.



    Unter "möglichst dicht unter dem Objektiv" verstehe ich die Stelle, an der das Präparat platziert ist. Dort passt der Finger meist nicht mehr zwischen, besonders bei geringen Arbeitsabstand durch hohe Vergrößerung. In der Nähe der Eintrittpupille des Kondensors hat man mehr Erfolg.



    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Lothar,


    das sieht nach einer interessanten Methode aus, die ich bei Gelegenheit auch noch antesten werde. Dazu fehlt mir allerdings noch die Laser-Diode in der Bastelkiste.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Johannes,


    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung deiner Adaption. Aber eine Frage habe ich nun doch zu deiner Phasenringeinstellung im UV-Licht: Hat man denn beim Phasenkontrast einen so großen Vorteil, wenn man mit UV-Licht arbeitet?
    Ein Vergleich an einer Pleurosigma, die sich mit dem 40er/0,65 im Phasenkontrast bei Weißlicht nicht auflösen lässt, wäre daher schon interessant.


    Viele Grüße
    Bernd