Lujavrit 2

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    • Ja das regnt mal wieder
      da freu`n sich doch die Foren.

      Hier ist jedenfalls der angekündigte Rest vom Lujavrit
      Ich werd´mal nur wenig schreiben, wegn der Übersichtlichkeit
      Also Kristallquelle - da wachsen - ? Arfedsonite ? in einer gelben Muttersubstanz
      Lujavrit a erinnert mich an Kristalle von Cordierit, ließe sich vertiefen.
      Lujavrit b von den hübschen Dingern kenn`ich die Namen noch nicht. Ich könnte bei b und d noch den Mineralnamen Laavenit nennen.
      Lujavrit c entweder - Cordierit oder Feldspat
      Lujavrit d ein mir leider beim Kleben zerbrochener großer nadelförmiger Kristall
      Lujavrit e- Aenigmatit und das eben erwähnte graue Mineral , das schnörkelige scheint eine eine Art Verwachsung zu sein
      Lujavrit f , e und d : Aenigmatit - meine ich
      Lujavrit g ein sogenannter " Auskeilender Rand " von Arvedsonit
      Hoffe ja das es gefällt
      griasz aich
      Bilder
      • Kristallquelle 001.jpg

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      • Lujavrit a 001.jpg

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      • Lujavrit b 001.jpg

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      • Lujavrit c 001.jpg

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      • Lujavrit d 001.jpg

        131,11 kB, 498×487, 4 mal angesehen
      • Lujavrit e 001.jpg

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      • Lujavrit f 001.jpg

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      • Lujavrit g 001.jpg

        121,67 kB, 493×493, 6 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von moräne ()

    • Hallo -

      auch wenn ich nur Teile davon verstehe, freue ich mich immer über deine Zeichnungen im Zeitalter der Foto-Inflation.
      Nun bin ich zwar im Besitz einiger gelegentlich studierten Dünnschliffe und auch eines etwa 50 Jahre alten Dokuments, das mir den Besuch eines Mineralogiekurses bestätigt (der Platz für die Benotung ist durch einen Strich ersetzt :D ), hoffe aber trotzdem, dass du mir meine naive Fragen beantworten kannst.
      Wie kommen hier die Farben zustande? Einfaches Durchlicht? Pol? mit Verzögerung? Wenn ja - welche Winkel der diversen Filter? Wie wird die Reproduzierbarkeit der Farben gewährleistet?

      Viele Grüße

      Rolf
    • Morgn Rolf

      Das ist einfach polarisrtes Licht - gekreuzte Polfilter.
      Kein Verzögerungseffekt.
      Du siehst das ja daran, das es einige wenige grau- weiße Kristalle gibt ( - welche sozusagen die Meßlatte beim Schleifen sind )
      Im Teil 1 ist ja auch einiges über Farben und Dicken nachzulesen.
      Ich wiederhole mich ungern.
      Danke an Dich, Franz, für Dein immer wiederkehrendes Lob.

      grias aich
    • Hallo Gerd,

      Danke, für deine wunderbaren , genialen Zeichnungen
      was soll ich sagen, einfach toll !

      lg
      Franz
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      Die Welt wäre so schön wenn Frauen so einfach gestrickt wie die Maxwellschen Gleichungen wären --
      Mann könnte dann Störfelder berechnen und Wellen, Phasen und Ströme ....
      und die Harmonischen ganz leicht checken..

      http://interphako.at
    • Hallo Gerd -

      wie diese Farben physikalisch entstehen weiß ich schon, auch habe ich deine Vorpublikationen gelesen und etwas im mineralienlexikon.de. Mich interessiert eigentlich nur der Analysevorgang, deshalb wollte ich meine Laienfrage hier nochmals präzisieren
      Gehe ich recht in der Annahme, dass du dein Präparat drehst, bis der besonders ins Auge gefasste Kristall maximale Doppelbrechung zeigt? Du zeichnest dann das Präparat wobei die Farben der übrigen Kristalle dann m. o. w. zufällig sind?

      Mir gefällt besonders der "auskeilende Rand" im letzten Bild - da habe ich auch keine Problem mir den Effekt zu erklären.

      Viele Grüße

      Rolf
    • Abnd Leute
      Hallo Michael

      der nadelförmige Kristall , der war vor dem Kleben des Deckglases auch mein ganzer Stolz.
      es ist ein recht großes Individuum und die Streifen krieg ich mit dem Stift nicht in ihrer wirklichen Feinheit hin.
      Leider habe ich den ruiniert, nachdem ich bestimmt 5 Tage nur Feingeschliffen hatte und bei den jetzigen Farben angelangt war, wobei ich mich vorallem nach dem Eudyalitgrau und dem dunklen Nephelin richtete - Feldspatgrau mit dem rechtwinkligen Streifenmuster ist auch vorhanden, direkt daneben ist aber ein anderes Mineral was ähnlich, aber mehr bräunlich orange ist, was mich eher verwirrte.
      Mein Kanadabalsam war recht alt und die Schicht unter dem Schliff dick - deswegen blieb am Rand unter dem Deckglas mir zuviel Luft, welche ich durch Schieben rausquetschen wollte.
      Dabei hat der schöne Schliff einige dunkle Kanäle gekriegt und die Nadel ist auch nicht ganz geblieben.
      Wie Eudyalit ein Zirkonmineral ist könnte das Laavenit ( auch ein nadeliges Zirkoniummineral) sein , die Gesteinsart ist recht speziell und zirkoniumreich

      Hauptsach Dir gefällt`s Franz

      Rolf
      es ist so das ich ein immer gekreuzte Polfilter eingestellt habe
      als Analysator habe ich ein Gips Rot 1 was in dem Drehkompensator steckt, den ich immer eingeschoben habe.
      Der ist immer so eingestellt das er das normale polarisiertes Licht liefert - kann ich mit meinen anderen Mikroskopen vergleichen überprüfen.
      Meist schieb ich den Schliff bis and den Rand wo Glas ist, zum Prüfen, und stell durch Drehen schwarz- dann passt´s.

      Den Drehkompensator habe ich bisher beim Zeichnen recht selten benutzt und das immer angegeben. Es waren dann auch immer zwei Zeichnungen nacheinander gezeigt, wo die Kristalle nicht bewegt waren sondern die Farben verändert waren.
      Mein MGF ist denke ich beim Pol schon OK,
      aber , nachdem ich jetzt zu einem Laborlux - Pol gekommen bin, kann das schon sein, das ich jetzt mit dem Zeichne
      Bis später
      grüß euch
    • Hallo Gerd,

      dass es nach so viel Arbeit zu dieser Panne kam, ist natürlich ziemlich ärgerlich. Leider passiert so etwas häufig erst gegen Ende der Arbeiten. || Wenn du Xylol hast, kannst du deinen Kanadabalsam ja etwas verdünnen (Toluol ginge auch)... selbst komplett eingetrockneten Kanadabalsam kann man so wieder flüssig machen.

      Viele Grüße
      Michael
    • Hallo Michael

      Ich hab`schon eine Flasche neuen Balsam gekriegt und auch schon damit geklebt.
      Xylol hab ich auch, aber das Zeug stinkt so fürchterlich, damit mache ich nur die Gläser sauber im Freien bei sehr viel Wind
      grüß
      Dich
    • moräne schrieb:

      Ja das regnt mal wieder
      da freu`n sich doch die Foren.

      Hier ist jedenfalls der angekündigte Rest vom Lujavrit
      Ich werd´mal nur wenig schreiben, wegn der Übersichtlichkeit
      Also Kristallquelle - da wachsen - ? Arfedsonite ? in einer gelben Muttersubstanz
      Lujavrit a erinnert mich an Kristalle von Cordierit, ließe sich vertiefen.
      Lujavrit b von den hübschen Dingern kenn`ich die Namen noch nicht. Ich könnte bei b und d noch den Mineralnamen Laavenit nennen.
      Lujavrit c entweder - Cordierit oder Feldspat
      Lujavrit d ein mir leider beim Kleben zerbrochener großer nadelförmiger Kristall
      Lujavrit e- Aenigmatit und das eben erwähnte graue Mineral , das schnörkelige scheint eine eine Art Verwachsung zu sein
      Lujavrit f , e und d : Aenigmatit - meine ich
      Lujavrit g ein sogenannter " Auskeilender Rand " von Arvedsonit
      Hoffe ja das es gefällt
      griasz aich
      Unglaublich, zuerst dachte ich, ich habe mich bei der Forums-Auswahl verklickt. Erst beim zweiten Hinsehen, erkannte ich, dass es sich um Graphiken handelt. Franz ( Angehöriger der Gilde der Fotoinflationisten).