Zeiss DIK

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    • Nomarski schrieb:

      warum sollte das nicht gehen?
      Hallo Bernd,

      war ein Gedankenfehler.
      Wenn ich statt des Grossfeldrevolvers ein Okular mit größerer SFZ verwende, könnte ich den Tubusfaktor doch auch ausgleichen. Oder bringt das Nachteile wegen der Bildqualität im Randbereich ?

      VG
      David

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ligustica ()

    • Hallo Jochen,

      wie hast du den DIK-Schieber in den Strahlengang gebracht ? In den Schieberschacht so wie er ist, oder den DIK-Schieber 180° um die Längsachse gedreht (geht nur mit Modifikation der Schiebeführung) ?
      Dann muß ja auch der DIK-Kondensor in der entsprechenden Lage verwendet werden ??
      Hochinteressant für mich...

      Herzliche Grüße
      Christoph
    • Hallo Christoph,
      es gibt für den DIK alt den Schieber II (für das Phomi/Universal) und den Schieber III (für das Zeiss Standard). Praktisch ist, dass man den DIK II Schieber auch am Zeiss Standard verwenden kann, hierzu muss man lediglich den Zwischentubus, der den Schieber aufnimmt, um 180° verdrehen. Das ist kein Problem, schliesslich läßt sich dieser ganz einfach verdrehen, er rastet dann auch wieder präzise ein.
      Der Schieber III ist nicht so einfach am Phomi zu verwenden, man muss hierzu die mit Madenschräubchen befestigte Schieberaufnahme am Tubuskopf um 180° drehen. Das ist etwas komplizierter da er nicht rastet, sondern frei drehbar ist. Auf muss man darauf achten, dass er wieder präziese zentriert ist.
      viele Grüße
      Jochen
    • Hallo allerseits,

      damit der DIK überhaupt funktionieren kann, sei es beim alten oder beim neuen DIK, ist es Voraussetzung, daß die Komponenten Analysator, Polarisator sowie die Prismen sich in einer bestimmten Anordnung und auch Orientierung befinden. Bei Zeiss ist der Analysator in Nord-Süd-Richtung orientiert, der Polarisator in Ost-West-Richtung, um zunächst die erforderliche Auslöschung zu erzielen. Die Prismen dazu im Diagonalwinkel von 45°, wobei die Orientierung der Prismen zueinander eingehalten werden muß.
      Da beim neuen DIK diese Komponenten in separaten Einheiten verbaut sind, besteht im gewissen Rahmen die Möglichkeiten diese zu orientieren.
      Dazu wurde in den Kondensoren die Möglichkeit vorgesehen, das Prisma in zwei definierten Orientierungen einzusetzen, um sie für die Verwendung bei der Standard-Serie oder an der Großgeräte-Serie sowie den Inversmikroskopen anzupassen. Wie das vonstatten geht, ist in den zugehörigen Anleitungen beschrieben. Bei Interesse kann ich gerne eine als PDF zukommen lassen.
      Beim alten DIK verhält es sich dagegen nun etwas anders. Der Analysator und das Objektivseitige Prisma sind in einer Einheit verbaut und lassen sich zunächst nicht ohne weiteres umorientieren. Auch die Prismen im Kondensor sind auf diese Orientierung abgestimmt. Für die Verwendung an der Standard-Reihe bzw. der Großgeräte waren die Schiebervarianten III für die Standard-Serie und II für die Großgeräte vorgesehen, für das IM35 jedoch nicht.
      Zwar lassen sich die Schieber II und III auch in den Schacht des IM35 bzw. ICM405 einsetzen, aber dann wäre zunächst die Anordung zwischen dem Analysator und dem objektivseitigen Prisma vertauscht, so daß der Kontrast von der Seite her schon nicht funktionieren kann. Den Schieber einfach um 180° wenden geht auch nicht, da er so nicht in die Öffnung passt. Es wären also gravierende Änderungen notwendig, um das System dort überhaupt zum Laufen zu bekommen. Dadurch wäre dann aber kein einfaches Rücksetzen dafür vorgesehenen Geräte mehr möglich und eine Justage wäre erforderlich. Desweiteren verringern solche Änderungen die Chancen für einen eventuellen Wiederverkauf erheblich.

      VG
      Bernd