versuchte Pleurosigma

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    • versuchte Pleurosigma

      Mein Interesse an der Mikroskopie ist neben dem Wissensdurst auch künstlerische Motivsuche .
      Da habe ich nun , weil hier häufig vorkommend , mich an der Pleurosigma versucht , bin allerdings nicht zufrieden damit .
      Das muß schon sehr genau gemacht werden , um nach etwas auszusehen , und in dem Detailgrad wäre es auch schlecht in Holz umzusetzen .
      In Metall würde sich das eher lohnen , da kämen die Kanten mit ganz anderem Kontrast .
      Es ist bestenfalls ein Versuch , eine Skizze , die aber schon einmal den Mangel hat den Schwung in die falsche Richtung zu haben . Letztendlich bin ich von den Abbildungen , die ich im Internet fand , so verunsichert ob der Fokusebene gewesen , daß ich nicht sagen konnte ob es eine Innenansicht (unten) oder Aussenansicht war . Wie schon so oft bemerke ich meine dicksten Fehler erst zuletzt .
      Die Enden der Raphen sind mir schleierhaft geblieben , und der Schachtelrand , ob oben oder unten , ich weiß es nicht .
      ich verstehe die Pleurosigma so , daß die gröbere Struktur zu unterst liegt , während die glattere Seite oben ist , solange das Tier lebt .
      gruß carypt

    • Da gibt es nicht mehr viel mehr zu beleuchten , der Ton ist grau und hat keine Feinstrukturen , Form und ein paar Details . Auch nicht extrem proportional .
      Die Ausleuchtung hat mich schon 10 min gekostet , um überhaupt Kontur zu zeigen . Es ist halt eine Skizze und ich hätte es auch nicht zeigen müssen .
      die Feindetails würden es nicht wirklich ansprechender gestalten . Man müsste die Form schlanker und straffer . Rein künstlerisch hat es wenig Ausdruck (gegenüber einem Krebs) .
      gruß carypt
    • Moin carypt,

      carypt schrieb:

      Da gibt es nicht mehr viel mehr zu beleuchten , der Ton ist grau und hat keine Feinstrukturen , Form und ein paar Details . Auch nicht extrem proportional .
      nun, das kann man so nicht sagen. Schließlich handelt es sich auch hierbei um eine Abbildung bzw. Reproduktion, wenn auch nicht als Foto, sondern eben als Skulptur. Um diese Abbildung möglichst originalgetreu hinbekommen zu können, benötigt man die Informationen, die man über das Mikroskop erlangt. Wenn man über das Originalobjekt etwas mehr herausbekommen will als nur die Form, muß es enstprechend beleuchtet werden, damit die Auflösung und auch die Kontraste zustande kommen, die eben als Grundlage für die mikroskopische Abbildung dienen. Man kann natürlich auch eine abstrakte Kunst von machen, bei der solche Details weniger von Bedeutung sind und es eher auf die Ästhetik ankommt. Glatte Oberflächen sind da oftmals vorteilhafter...

      VG
      Bernd
    • Das ist was , ich momentan arbeite , Deko für einen Campingplatz an der echten Nordsee , maritimes Thema vorgeschrieben .Ja , die Motivsuche ist mein eigentlicher Impuls bei der Mikroskop-anschaffung gewesen , aber es gibt ja da noch mehr Interessantes .

      ich hatte leider nicht alles Bildmaterial aufs tablet kopiert bekommen , weshalb ich nicht genau sagen kann , ob die gezeigte Unterseite die größere der Diatomeenschalen ist , und ob da noch ein Gürtelband ist . Die Anzahl der Löcher stimmt nicht ganz , aber für einen ersten Eindruck reicht es . Ich werde da nichts mehr ändern .

      Eine Dalbe muß ich noch , ich wollte einen Ruderfußkrebs versuchen . Ich wohne momentan im Zelt vor Ort .
      Vielen Dank Allen bisher Bildmaterial und Info beigesteuert habenden Beteiligten , Danke .
      gruß carypt