Beiträge von cesarius

    Hallo zusammen,


    das mit dem Revolver habe ich letztens auch gemacht, da war glaube ich das 3 fache an Kügelchen drin wie oben auf dem Bild von Bernd. Kann aber auch sein, dass es eine psychische Geschichte ist, so, dass einem es mehr vorkommt wenn man es selber machen muss anstatt einfach nur ein Bild von den Kügelchen zu sehen.^^


    Kleiner Tipp: vor dem öffnen eine Magnetschale aus dem Kfz-Werkstattbedarf drunterlegen, da haben die Biester keine Chance zu entkommen.:99:


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Detlef,


    ja das könnte natürlich auch sein, dass es ein Mix an Beleuchtungen sein könnte. Naja hauptsache man sieht etwas.:)


    Zwei DVDs habe ich gestern auch noch geopfert. Bei einer beschreibbaren DVD konnte ich die Datenspur partout nicht ausfindig machen. Der sog. DVD-Wobble konnte ich zwar deutlich sehen, aber die einzelen Lands und Pits waren nicht sichtbar. Erst bei einer "gepressten" DVD konnte ich sie auflösen.


    Anbei eine Vergleichsafunahme mit gleicher Optik (100/1,32 + 10x), die Spuren habe ich so gedreht, dass sie kollinear sind:

    Es handelt sich hierbei nur um Auschnitte zweier unbearbeitete Rohaufnahmen.


    Jetzt fehlt dieser Bildersammlung hier nur noch eine Makroaufnahme der Spuren einer alten Schallplatte. :99:


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Ulrich,


    da ist Dir ein sehr schönes und beeindrukendes Video gelungen. Mein Kompliment.

    Als Anfänger schätze ich es sehr, dass bei Deinen Aufnahmen immer eine Skala sichtbar ist (die Vergrößerung bzw. die genutzte Optik tut es natürlich auch). Vielleicht wäre es noch schön gewesen wenn bei jeder Aufnahme der Name des Tierchens sichtbar gewesen wäre. Besonders das Objekt welches bei 4:24 in Deinem Video zu sehen ist, das habe ich auch erst vor kurzem gesichtet und finde dazu leider keine Info. Vielleicht hat es einer der Profis hier erkannt?

    Sehr stimmig und passend fande ich die Musik die bei jedem Szenenwechsel eine zusätzliche Note/Komponente bekommt. Richtig toll!


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Detlef,


    Deine Methode mit dem Tesafilm hat wunderbar funktioniert. :28:


    Mir ist jedoch was aufgefallen: Ich habe momentan Zweifel daran ob es wirklich möglich ist, die Folie mit Durchlicht zu fotografieren. Ich kam darauf gestern als ich Deine Tesa-Methode angewandt hatte. Dabei kam eine recht große Fläche (ca.1x1cm) der CD-Beschichtung vom Plastikträger ab. Die Beschichtung war auf der anderen Seite nicht bedruckt, somit wäre sie ideal für Durchlicht gewesen. Die Datenspuren waren jedoch nur an den Rändern der Fläche mit dem Mikroskop sichtbar. In der Mitte der Folie war alles dunkel, da war absolut nichts zu sehen.

    Somit hatte ich die Vermutung, dass das Licht welches an den Rändern der Folie durchkommt an der polierten Unterseite des Objektivs reflektiert wird und dann auf die CD-Folie gelangt. Meine Vermutung hat sich dann bestätigt als ich die Unterseite des Objektivs, bis auf die Linse natürlich, mit schwarzem Tesa bedeckt hatte. Es war danach nichts mehr zu sehen, auch nicht an den Rändern. Ich hatte somit eine Art passives Auflicht für Arme.^^


    Zum Schluss noch ein bearbeitetes Bild welches ich mit der Relief-Funktion von Affinity Photo erstellt habe. Die ursprüngliche Aufnahme wurde mit dem PL 40 und Optovar 1,6x aufgenommen.




    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Bernd,


    es gibt wohl 2 Varianten von CD's. Die Sorte die Du gerade erwähnt hast, also in der Mitte trennbar, jedoch auch die Sorte bei der die Folie hinten aufbracht ist und nur durch eine weitere Schutzschicht und Druckschicht geschützt ist. Ich hatte gestern nur die 2. Sorte zur Verfügung. Die Trennung der Folie ist bei der 2. Variante etwas fummeliger.


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Detlef,


    danke für Deine ausführliche Schilderung.

    Das Panphot ist schon ein imposantes Teil! Ich hatte erst kürzlich in einem Mikroskopiebuch das Panphot gesehen, jedoch war es wohl eine andere Verision. Hier mal ein Bild:


    Diente der hintere "Turm" bei Deinem Panphot früher mal als Fixierung der Kamera? Das wäre doch bei DSLR-Kameras ohne Spiegelvorauslösung auch heute noch gut verwendbar um Erschütterungen bei der Aufnahme zu vermeiden, oder?


    Um nochmal auf die CD zurück zu kommen. Ich habe gestern noch eine Aufnahme mit einer intakten CD gemacht. Das ging auch problemos mit dem oben genannten 16er Objektiv und einer seitlich schielenden Taschenlampe:



    Der Vorteil ist natürlich, dass alles schön plan vorliegt. Nachteil hingegen der große Arbeitsabstand bedingt durch die Schutzschicht. Bei meinem 40er Objektiv funktinionierte das leider nicht mehr.


    Die nächste Hürde wäre jetzt eine DVD-Spur (0,74 µm) abzubilden, eine HD-DVD oder Blueray wäre mit 0,40 bzw. 0,32 µm nicht mehr möglich, denke ich.


    Mal am Rande, ich hatte immer bei der Betrachtung solcher Daten-Spuren gedacht, dass die hellen Linien logische Einsen und die dunklen logische Nullen darstellen. Richtig is hingegen, dass nur der Übergang von Hell auf Dunkel eine 1 darstellt. Die Kontinuität einer Spur ist hingegen immer eine 0 egal ob es Dunkel (Pit) oder Hell (Land) ist. Das verdeutlicht auch nochmal folgendes Bild:


    Quelle:https://referate.mezdata.de/sj…ausarbeitung/aufbau2.html


    Viele Grüße,

    Marcel

    Ich habe es mal eben probiert. Die silberne Schicht wollte sich jedoch kaum vom Trägermaterial trennen. Aus diesem Grund ist die Probe sehr uneben gewesen. Vielleicht lag es auch an der CD, dass die Schicht kaum trennbar war. Man kann auf jeden Fall was erkennen. Genutzt hatte ich das PL16/32 mit Optovar 1,6x und Durchlicht:



    Detlef, hast Du einen Tipp wie man die Schicht besser trennen kann?


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Detlef,


    also ich finde die Ergebnisse richtig gut, da braucht man keine moderne Technik.

    Mir fehlt leider so eine Auflichteinheit. Ich schätze mal, dass mit einer seitlich einfallenden Beleuchtung, das Licht zu schwach und zu diffus sein wird um brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

    Danke nochmal für die Verdeutlichung.


    Viele Grüße,

    Marcel

    Du zählst dich also schon zu den grauen Eminenzen?

    Vorsicht! Auf das Vorhandensein meiner ersten grauen Haare reagiere ich sehr empfindlich! ^^


    Achso es handelt sich bei der Plastikvariante also nicht um eine Hochleistungsled. Das wusste ich nicht.

    Du hattest im Anfangspost den Umbau mit einer Cree XM-L2 U2 durchgeführt. Da bin ich fälschlicherweise auch von der gleichen LED beim Plastikumbau ausgegangen.

    Und für die Feldmikroskopie sind diese LEDs eigentlich immer noch interessant, weil sie durch den niedrigen Stromverbrauch bei Batterie- oder Akkubetrieb eben länger betrieben werden können.

    Das stimmt zwar so, trotzdem stelle ich mir die Feldmikroskopie mit dem schweren W-Stativ in dem Du diese energiesparsame LED eingebaut hast dann doch recht unpraktisch vor.


    Aber ich sehe schon, so richtig kommen wir da nicht auf einen Nenner.;)


    Mal was anderes: die exotische Fassung der Glühlampe des W-Stativs hat allen Anschein die normierte Bezeichnung PY28D:


    Wenn man die Bezeichnung hingegen googelt findet man diese jedoch nur in Verbindung mit Zeiss Mikroskope.


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo Bernd,


    nein skeptisch bin ich gegenüber der 3D-Drucktechnik keinsesfalls. Sie hat sich ja schon in vielen Bereichen sehr gut etabliert.


    Wie Du so schön weißt, sucht man beim W-Stativ vergeblich nach Plastik (mal von der Bakelitabdeckung des Lampenhauses abgesehen), da wäre es doch nur logisch weiterhin mit solidem Metall zu arbeiten für solch eine Lösung. Hier kann man mich ruhig altmodisch nennen. :D

    Wären viele Teile beim W-Stativ (oder WL usw. ) aus Plastik verbaut worden, hätten diese bestimmt nicht so lange überlebt und selbst heute noch so schön funktionsfähig geblieben. Als Beispiel könnte man jetzt die unzähligen mit Rissen versehenen aus Plastik verbauten Fokussierknöpfe der späteren Mikroskopreihen erwähnen die ich beim Stöbern im Gebrauchtmarkt gesehen hatte...

    Meinstest Du bei der Isolation die elektrische Isolation? Denn vom thermischen Aspekt, wäre auch Metall an der Stelle besser gewesen für die Langelebigkeit der verbauten LED. Oder wolltest Du den roten Plastikkörper noch durch einen Alukörper ersetzen?


    Viele Grüße,

    Marcel

    Sehr schöne Arbeit Bend. Dann wird Dein Kollege ja jetzt wieder Freude an der Leuchte haben. :28:

    Ich fand den größten Unterschied bzw. Effekt zwischen Glühbirne und LED im Phasenkontrastverfahren.

    Das Bild war einfach schärfer und kontrastreicher als mit der Glühbirne.


    Viele Grüße,

    Marcel

    Ah das meintest Du vorhin mit dem 3D-Drucker! :99:

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Aber unterschätze nicht die Kraft der Federung der Lampenfassung. Plastik bricht da eher als Deine aufwendig gefertigten Alufassung aus dem anderen Thread.

    Ich bin ja immernoch ein Fan von der Ganzalulösung vom Sockel bis zur LED. Hat irgendwie was robustes und passt mehr zum Charakter des W-Stativs. :)

    Hallo Bernd,

    tolle Arbeit.

    Ich würde zusätzlich noch den ursprünglichen Blechkranz mit neuem Lötzinn verstärkt an die Fassung löten, selbst wenn es noch solide aussieht. Ich habe mittlerweile 2 Lampen von der Sorte und beide haben/hatten einen lockeren und/oder schiefen Blechkranz.

    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo zusammen,

    danke für die vielen Tips.

    Also egal wie ich an den Photoshop Reglern an meinem Bild drehe, ich bekomme keine dedizierten Farbpunkte in meinem Stentor zum vorschein. Ich muss jedoch gestehen, dass ich bei Phtoshop zwei linke Hände habe.


    Nun denn, ich glaube mit Chlorellen, die Bernd erwähnt hatte, könnte ich zumindest als Nahrung ein wenig Farbe in Spiel bringen. Sie dienen, wie ich gerade durch Google erfahren habe, als Nahrung für viele Wimpertierchen.


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Antworten.

    Also bei den Bildern die ich jetzt verglichen hatte waren weder Polarisation noch Fluoreszenz im Einsatz. Es war schlichte reine schiefe Beleuchtung.

    Da ich eh kein Account bei Instagramm habe, ist das Album wohl öffentlich deshalb hier mal ein ganz konkretes Beispiel zum Stentor den ich dort gesehen und verglichen hatte:


    https://www.instagram.com/p/CBd-NLTjQQg/


    Oder aber auch ein Vergleich der beiden Bilder:

    Quelle: instagram.com/my.microscopic.world/


    Glockentierchen


    Da nur lokale Färbungen innerhalb des Stentors zu sehen sind (in den Vakuolen?), ging ich irgendwie von fehlender Nahrung bei meinen Heuaufgüssen. Könnte es eine Erklärung dazu sein?

    Ich möchte ja nicht, dass meine Tierchen irgendwie an Hunger leiden. :)


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo zusammen,


    nach einigen Reinigungs- und Umbauarbeiten an meinem 70 Jahre alten Mikroskop (danke an dieser Stelle nochmal an Bernd für die vielen Tips ;) ), bin ich mit der Aufnahme und Auflösung der Bilder für meine Anfängen recht zufrieden.

    Was mir jedoch bei meinen Tümpelwesen ein wenig fehlt ist die Farbe. Wenn ich die Bilder die ich im Netz so finde vergleiche, sind meine Tierchen praktisch total farblos unterwegs.

    Kann es sein, dass meinem Heuaufguss Nahrung fehlt? Wird für Fotoaufnahmen evtl. gerne Färbungsmittel beigefügt?

    Besonders aufgefallen ist mir das letztens beim Vergleich eines Instagramm-Mikroskopie-Kanals (Ich bin mir nicht sicher ob ich den Link hier jetzt einfügen darf).

    Dort strotzen die Bilder nur vor kräftigen Farben obwohl "nur" schiefe Beleuchtung genutzt wurde, mit der ich gerade auch gerne experimentiere. Es mag zwar sein, dass bis zu einem bestimmten Grad die Farben per Videobearbeitungsprogramm etwas aufgefrischt werden, jedoch benötigt man dazu zumindest eine Grundfärbung die bei meinen Tierchen leider gänzlich fehlt.


    Danke für jegliche Tips!


    Viele Grüße,

    Marcel

    Hallo zusammen,

    ich staune gerade über die Bilder die in verbindung mit Bernd's Kontrastmodulator entstanden sind.

    Benötigt dieses Verfahren auch ihre entpsrechende Blende im Kondensor wie es im Phasenkontrastverfahren auch benötigt wird?

    Wirklich ausgesprochen tolle Ergebnisse Bernd, die Du da erzielt hattest!:97:

    Viele Grüße,

    Marcel