Beiträge von Nomarski

    Hallo Detlef,


    für das Amplival gibt es einen Zwischentubus mit einem recht verwinkelten Strahlengang. In diesem gibt es über ein Projektivsystem ein weiteres Zwischenbild und auch eine weitere Pupille.



    Der Aufbau sieht dann so aus und man hat die Möglichkeit, ein Interferometer für den Interphako oder eben auch den Phasenplattenrevolver unterzubekommen. Angedeutet durch den blauen Pfeil. Man könnte an der Stelle noch mit weiteren Kontrastmethoden experimentieren.

    Die Lichtfarbe ist bei meinen Demonstrationen eben etwas bräunlich ausgefallen wegen der Halogenbeleuchtung. Ich bin noch dabei, eine Wechselfassung für eine LED zu entwickeln.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    während die meisten Systeme nur einen Phasenkontrast anbieten, hat man beim Amplival die Möglichkeit, mit verschiedenen Phasenkontrasten zu arbeiten. Dabei werden normale Hellfeldobjektive benutzt. Der Phasenkontrast entsteht durch Phasenplättchen in einer anderen Brennebene des Beobachtunsstrahlenganges sowie durch passende Ringblenden im Kondensor. Die Phasenplättchen befinden sich auf einem Revolver, so daß man schnell zwischen den Kontrastvarianten umschalten kann.


    Da wäre zunächst der positive Phasenkontrast...


    ...im Vergleich zum negativen Phasenkontrast.


    Zusätzlich wird noch ein farbiger Phasenkontrast angeboten.


    Und noch ein zentrales Dunkelfeld. Diese Art von Dunkelfeld wird durch lichtundurchlässige Phasenringe erzeugt, so daß das Bild nur durch gebeugtes Licht erzeugt wird.



    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    einige LED-Umrüstungen für Lampenhäuser wurden zwar hier schon vorgestellt, aber eine über den Justirsockel für Halogenlampen noch nicht.



    Es soll nun dieses CZJ-Lampehaus für 12V 50W/100W Halogenlampen umgerüstet werden. Das Leuchtmittel läßt sich bei dieser Fassung einfach und bequem wechseln durch Lösen der beiden Kontaktklemmschrauben. Die reproduzierbare Positionierung erfolgt über die Kerbe am Keramiksockel der Lampe.



    Bei der LED ist es nicht anders, der Sockel ist an den entsprechenden Stellen nachgebildet und am Lampenhaus ist somit keine Modifikation notwendig,



    Zum Einsatz kommt die bewährte Cree XM-L2, die Lichtleistung ist auch gedimmt mehr als ausreichend, entsprechend gering ist dabei die allgemeine Wärmeentwicklung gegenüber der 12V/100 Watt Halogenlampe.


    Beste Grüße

    Bernd

    Wenn man eine Glasplatte schwärzt (so wie du das glaube ich gemacht hast), kann man den Lack weglasern. Die Wahl des Glases und der Parameter sind sicher entscheidend.

    Du meinst das mit den Phasenblenden? War bloß Lack aufgetragen. Aber wenn man den Lack noch genauer wegbrennen könnte, wäre das eine Sache. Dann könnte man auch noch andere Sachen machen.


    BG

    Bernd

    Danke für die Info. Daß es mit der Alu-Folie nicht klappt ist natürlich weniger schön. Teichfolie stelle ich mir relativ dick vor. Wie ist es denn bei Frischhaltefolie. Die läßt sich mit Schneidwerkzeug schlecht bearbeiten.

    Der Nachbar arbeitet ohne Laserschutzbrille. Das Gerät arbeitet natürlich nur, wenn der Kasten geschlossen ist, aber man kann alles durch eine Scheibe beobachten, die angeblich vor dem Laserstrahl schützen soll.


    BG

    Bernd

    Hallo zusammen,


    nachdem ich meinen Interphakop-Kopf vom Nf-Statv mit LED-Licht auf ein Amplival-Stativ mit Halogenbeleuchtung umgesetzt habe, bin ich von den ersten Beobachtungen doch etwas überrascht. Bekanntlich hat das Halogenlicht ein anderes Farbspektrum, welches sich deutlich memerkbar macht, wenn man die Kontraste verändert.




    Zwar war eine LED-Umrüstung für das Amplival angedacht, aber ich denke, ich werde es erstmal bei der Halogen-Beleuchtung belassen.


    Beste Grüße

    Bernd

    Zum Bleistift. Dünnes Stahlblech hätte ich auch noch. Man müßte eben experimentieren, was geht und was nicht geht.

    Für das Erstellen von speziellen Dichtungen ist das Verfahren auch interessant.

    Ist zwar relativ günstig zu haben, aber dafür leider auch recht platzintensiv. In der Größe eines 3D-Druckers würde ich da schon zuschlagen.


    BG

    Bernd

    Hallo zusammen,


    kürzlich bin günstig ich zu einem Lampenhaus für das Epival gekommen. Günstig deswegen, weil der Kollektor leider gefehlt hat.



    Zwar war das Leuchtmittel noch vorhanden, eine 12V/100W Halogenlampe, aber als Lampenhaus leider so nicht so recht einsetzbar.


    Zufällig bin ich im Linsenkasten auf zwei Linsen gestoßen, die sich zu einem passenden Kollektor kombinieren lassen und vom Durchmesser nicht zu groß sind.

    Somit brauchte nur noch eine passende Kollektorfassung angefertig werden. Bei dem Einschraubgewinde für das Lampenhaus handelt es sich um das Gewinde M59x0,75.

    Die Fassung ist sogar zweiteilig, über ein Zwischengewinde M40x0,75 läßt sich die Optik innen noch etwas justieren.



    Im Lampenhaus nun eingebaut lassen sich demnächst die ersten Versuche am Epival fahren. Ggf. wird später noch auf LED-Betrieb umgerüstet.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Simon aus Wien,


    dann darf ich dich also recht herzlich in diesem Forum begrüßen und darfst natürlich Fragen gerne stellen.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Bozidar,


    vielen Dank!

    Natürlich ist dieses Verfahren für "lebendiges" aus der Tümpelwelt geeignet, allerdings dann eher im Durchlicht.

    Gezeigt wurde hier schon einiges. Und dazu ist es eine wunderschöne Ergänzung zum normalen Phasenkontrast.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo Bozidar,


    Danke für das Interesse.

    Der Bildeindruck durch die Okulare sollte eigentlich wie auf dem Foto sein. Aber zum Vergleich habe ich ein Foto von diesem Präparat so angefertigt bei Auflicht-DIK.



    Da es ja um feinste Höhenunterschiede geht, habe ich bereits diverse Schliffpräparate dazu vom Franz angeschaut. Der Vergleich zwischen den verschiedenen Kontrastmethoden ist recht interessant.


    Beste Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    nach einigen Justagearbeiten am kürzlich erstandenen Amplival-Stativ mit Epival-Träger für Auflicht konnte ich nun die ersten Versuche mit dem bereits vorhanden Interphako-Kopf starten.

    Im Durchlicht verhält es sich wie beim NF-Stativ, bei Aufllicht ist jedoch eine passende Ringblende in der Brennebene vonnöten, die sich im Epival-Träger unterbringen läßt.

    Den dafür erforderlichen Schieber hatte ich sogar schon länger im Besitz, konnte bis dato aber eigentlich nichts so recht damit anfangen. Ein ehemaliges Forenmitglied hatte zwischenzeitlich sogar mal daran Interesse bekundet. Man gut, daß ich ihn derzeit nicht weggegeben habe. :99:


    Da nun auch Auflicht-Objektive mit M19-Gewinde vorhanden sind, konnte ich also loslegen. Als Testpräparat dienten zunächst einige Wafer-Scherben, die mir Franz beim letzten Besuch freundlicherweise mitgegeben hatte. :saint:


    Kontrastvariation durch Verstellen am Interferometer.


    Auflichtobjektiv Planachromat 6,3x/0,12.


    Der Aufbau war gegenüber einem Amplival mit Standardausrüstung durch den Epival-Träger mit Tubuslinse und zusätzlichen Interphako-Kopf entsprechend hoch und vor allem schwer.


    Beste Grüße

    Bernd

    Nachdem die Beleuchtung für Auflicht soweit erstmal funktioniert, ein Versuch mit einer Fremdoptik.



    Zwar ist das System für Unendlichoptik ausgelegt mit einer Tubuslinse, aber für Objektive mit M19-Gewinde. Mit einem Adapterring wurde zunächst die Anschlußmöglichkeit für RMS-Objektive geschaffen, in dem Fall für Leitz-Auflichtobjektive, auf die sich der Michelson-Interferenzkopf befestigen läßt.



    Die Kunst ist es, einen Streifen über das ganze Sichtfeld zu dehen.

    Hallo zusammen,


    durch einen Zufall bin ich kürzlich an ein Amplival-Stativ gekommen mit einer zusätzlichen Auflichteinheit des Epivals. Um es aber nutzen zu können, fehlen daran noch die Lampenäuser für die Beleuchtung. Für Auflicht ist der Bajonettanschluß für eines der großen Lampenhäuser bereits dabei.

    Nun möchte ich aber nicht unbeding so einen großen Kasten als Lampenhaus anschließen müssen mit einer 50W- oder gar 100 Watt Halogenlampe, wenn es doch auch mit einer wesentlich geringeren Leistung ginge. Mir schwebte da so ein kleines 15Watt-Lampenhaus vor wie man es von den Zeiss-West-Stereomikroskopen her kennt. So habe ich mich kurz hingesetzt um für den 3D-Drucker ein Modell zu entwerfen. Eine Scheibe mit den drei Bajonettlappen wie es das große Lampenhaus hat, aber innen ein Loch mit M35-Gewinde.



    Nach der Druckzeit von etwa einer Stunde war die Scheibe auch schon fertig und es mußte nur noch der 2mm-Stift für die Positionierung gesetzt und das Innengewinde M35x0,75 eingearbeitet werden. Von der Helligkeit her reicht es völlig hin. Vielleicht gibt es noch eine zweite Variante mit der Ringschwalbenaufnahme für die etwas größeren Lampenhäuser mit LED-Leuchtmittel.


    Beste Grüße

    Bernd