Beiträge von k.krimberger

    allo Kurt,

    dein Beitrag ist ja schon etwas älter, was hast du für dein Vorhaben angeschafft? Ich habe genau das gleiche vor und bin noch in der Entscheidungsfindung. Am Museum "Haus der Natur" in Salzburg habe ich mich in einigen Wochen zu einem Mikroskopierworkshop angemeldet und hoffe dann meine Entscheidung zu festigen. Zur Zeit ist mein Favorit das Stereomikroskop "Science ETD-301" von Bresser. Ist ein Trino und möchte da vorerst meine Canon EOS Kameras anschliessen. Später dann vielleicht auch eine MicroCam, und damit direkt über PC die Aufnahmen machen.

    Gruss aus Salzburg, Franz

    Interessant, dass ich die Frage von einem Salzburger bekomme, weil ich vor 4 Wochen in Hallein also Bundesland Salzburg mein gebrauchtes Olympus BH2 gekauft habe.

    Trinokular, war mir wegen dem Fotografieren wichtig. Da ich schon immer "Olympusfotografierer" war, fotografiere ich natürlich auch hier mit MFT . Durch den kleinen Sensor passiert es allerdings, dass mit meiner kleinsten Vergrößerung (4xObjektiv+3,5xOklular) die größeren Dinge in der Mikrowelt mit ca. 1-2mm auf meinem Sensor nicht immer Platz haben. Da habe ich mir schon öfter einen größeren Sensor gewünscht. Allerdings habe ich eine Alternative gefunden. Ich schraube das Zeiss Luminar 40mm in den Objektivrevolver, damit brauche ich auch kein Okular und kann somit auch die größeren Dinge bis ca. 2mm auch ganz gut abbilden.

    Mich haben Darkfieldaufnahmen in der Mikroskopie immer fasziniert leider war das nicht dabei und ich habe auch noch nichts originales bekommen. Ich habe aber eine Bauanleitung mit imitiertem Darkfield verfolgt, was zu halbwegs Ergebnissen führt.

    Zu schönen Fotos habe ich allerdings noch einen weiten Weg vor mir

    Hier sind meine ersten Übungen: https://www.flickr.com/gp/turbok/647695v90v

    Danke auch allen anderen für die freundliche Aufnahme

    Beste Grüße

    Kurt

    Hallo,

    ich wohne im schönen Steirischen Ennstal habe mich vor 40 Jahren in der Schulzeit sehr intensiv mit der damaligen mir möglichen Mikroskopie beschäftigt und bin aber beruflich dann eher in der digitalen Welt gelandet obwohl ich mit einem Auge über die Fotografie im Speziellen mit der Makrofotografie mit der Natur verbunden blieb.

    In der Makrofotografie bewege ich mich so im Bereich 1:1, sehr oft 2:1 in freier Natur und in meinem Ministudio bis 3:1 manchmal auch bis 10:1 meist mit Stacking.

    Vor zwei Jahren bin ich bei einer Labor Entrümpelung auf ein Will Strübin Wetzlar Stereomikroskop gestoßen, bei dem die Okulare und die Beleuchtung fehlten bzw. defekt waren. Das habe ich mir alles repariert und mit Ersatzteilen ergänzt. Eigentlich war meine Absicht nur ein Arbeitsgerät für die Reinigung und Betrachtung meiner Motive zu haben. Es ist leider zu einer Sucht geworden, wenn ich in der Natur etwas finde oder sehe, dass ich es auch im Detail betrachten will. Aber in mir wohnt auch die Seele des süchtigen Fotografen. Wenn mir etwas gefällt, will ich nicht nur ein Bild, sondern ein schönes qualitativ gutes Bild machen. Ich will Bilder von Dingen machen, deren Schönheit oder Besonderheit man mit freiem Auge nicht sehen kann. Ein Präparate Hersteller werde ich, so wie ich mich kenne, nicht werden. Somit ist eigentlich der Vergrößerungs- und Anwendungsbereich abgegrenzt und wird sich nicht über 100x aber hauptsächlich bis maximal 50x bewegen.

    Allerdings bin ich da bei meiner Frage angelegt. In diesem Maßstabsbereich gibt es zwei Möglichkeiten, den rein fotografischen Zugang mit solchen oder ähnlichen Lösungen:

    Ist das ein Mikroskop ? - Technik - 11 Jahre Das deutschsprachige Mikroskopie-Forum

    Laowa Aurogon 10x-50x - Technik - 11 Jahre Das deutschsprachige Mikroskopie-Forum

    Dann gibt es die Möglichkeit direkt durch ein Mikroskop mittels Adapter durch zu fotografieren. Gute Mikroskope haben meist spezielle Beleuchtungsmöglichkeiten integriert. Diese sind zwar für Kontrast usw. fürs Auge optimiert aber wie sind diese Standardbeleuchtungsmittel in Bezug auf Fotografie zu sehen? Vor allem Reflexionen scheinen mir hier ein Problem zu sein. Bei richtigen Mikroskopen zusätzliche Diffuseren einzubauen scheint mir etwas schwierig.

    Wo soll ich mich eher hinbewegen ein Mikroskop Objektiv mit Tubus direkt an die Kamera montieren und Beleuchtungsquellen entsprechend erarbeiten oder ein ordentliches Mikroskop mit einem Fotoadapter kaufen? Oder gibt es einen anderen Weg, den ich einschlagen soll?


    Danke für jede Meinung.

    Grüße

    Kurt