Lampenadaption Amplival / Epival

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,


    durch einen Zufall bin ich kürzlich an ein Amplival-Stativ gekommen mit einer zusätzlichen Auflichteinheit des Epivals. Um es aber nutzen zu können, fehlen daran noch die Lampenäuser für die Beleuchtung. Für Auflicht ist der Bajonettanschluß für eines der großen Lampenhäuser bereits dabei.

    Nun möchte ich aber nicht unbeding so einen großen Kasten als Lampenhaus anschließen müssen mit einer 50W- oder gar 100 Watt Halogenlampe, wenn es doch auch mit einer wesentlich geringeren Leistung ginge. Mir schwebte da so ein kleines 15Watt-Lampenhaus vor wie man es von den Zeiss-West-Stereomikroskopen her kennt. So habe ich mich kurz hingesetzt um für den 3D-Drucker ein Modell zu entwerfen. Eine Scheibe mit den drei Bajonettlappen wie es das große Lampenhaus hat, aber innen ein Loch mit M35-Gewinde.



    Nach der Druckzeit von etwa einer Stunde war die Scheibe auch schon fertig und es mußte nur noch der 2mm-Stift für die Positionierung gesetzt und das Innengewinde M35x0,75 eingearbeitet werden. Von der Helligkeit her reicht es völlig hin. Vielleicht gibt es noch eine zweite Variante mit der Ringschwalbenaufnahme für die etwas größeren Lampenhäuser mit LED-Leuchtmittel.


    Beste Grüße

    Bernd

    • Offizieller Beitrag

    Nachdem die Beleuchtung für Auflicht soweit erstmal funktioniert, ein Versuch mit einer Fremdoptik.



    Zwar ist das System für Unendlichoptik ausgelegt mit einer Tubuslinse, aber für Objektive mit M19-Gewinde. Mit einem Adapterring wurde zunächst die Anschlußmöglichkeit für RMS-Objektive geschaffen, in dem Fall für Leitz-Auflichtobjektive, auf die sich der Michelson-Interferenzkopf befestigen läßt.



    Die Kunst ist es, einen Streifen über das ganze Sichtfeld zu dehen.

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