Downloadberechtigung der Filebase

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  • Liebe Foristen,


    Es ist bei uns das Runterladen von Dokumenten aus der Filebase so eingestellt, dass nur registrierte User das können, die zudem auch noch einige Beiträge verfasst haben müssen.
    Damit haben wir dem unkontrollierten Download ( letztens vor dieser Änderung wurden manche Dokumente bis zu 200 mal innert einer Stunde runtergeladen) einen Riegel vorgesetzt.

    Die Dokumente wurden von den die Dokus zur Verfügung stellenden User gekauft, privat bezahlt. (Ich z.B. erwarb einen halben Kleincontainer voll von Dokus von CZJ, Zeiss Jena, und musste dann nach Bereitstellung einiger derselben in meiner interphako.at Seite feststellen, dass Dokus von mir von jemanden in der Schweiz z.B. für Geld angeboten wurden.(Ich habe jeden Scan mit Wasserzeichen versehen))
    Daher nun diese kleine Einschränkung mit dem Download.
    Ich bitte darum um Verständnis, dass wir Betreiber des Forums nun zu diesem Schritt gezwungen wurden, der jedoch jedem User
    der Dokus auch hochlädt zu Gute kommt, bzw auch das Forum mit neuen Beiträgen belebt.


    mit netten Grüßen
    Franz Ganster

    Über den Autor

    Mit 10 Jahren (1964) bekam ich mein erstes Mikroskop. Ein sogenannter Augenverbieger.
    Dazu möchte ich noch sagen, es hatte 3 Objektive, die Aufschrift "Revue" und war so an die 10-15 cm groß.
    3 Jahre lang "erforschte" ich mit diesem Ding alles , was mir unter die Finger kam.

    Es folgten immer bessere Geräte, MAX, Swift M2000, und danach endlich mein erstes JENAVAL von Zeiss Jena.
    Als ich in Budapest, 1983 in der Vertretung von CZJ (damals gab es noch den Ostblock) so ein Gerät das erste mal sah,
    begeisterte mich die optische Leistung und die Technik des Gerätes ungemein. Ich "schmuggelte" damals ein Ergaval über die Grenze.
    Das Jenaval vergaß ich jedoch nie.
    Lange nach der Wende endlich kaufte ich mir eines bei einem Händler in Deutschland und gebe es sicher nicht mehr her.
    Es hat den großen DIK Satz für alle Objektive und ein 250mm Großfeld inne. Es kam später ein Jenalumar für Fluoreszenz hinzu.
    Toll das alle Teile untereinander kompatibel sind.

    Irgendwann später ergatterte ich einen Interphako Aufsatz der über Moskau und Deutschland zu mir fand den ich restaurierte.
    Wiederum eine Zeitlang danach bekam ich dann ein vollständiges Jenaval Interphako das zum Jenapol Interphako umgebaut wurde.
    (Danke Freund Harald, du hast mein Leben verändert )
    Der dafür nötige Zwischentubus der Analysatoreinheit wurde von mir maßstabsgetreu in allen Teilen nachgefertigt und fand in einer 3-Stück Auflage für liebe Freunde seine Krönung.
    Seit einigen Jahren gibt es eine "Interphako" Runde die sich eigentlich alle Jahre zweimal im Jahr in Bamberg oder Jena trifft.
    Dazu gehört unter Anderen auch der Entwickler von CZJ, Hr. G. Schöppe (Bayer-Schöppe) der die erste und letzte Generation der Interphako Reihe entwickelte, wie Freund Harald Popp, dessen Wissen um die Jena Mikroskope (wie auch Olympus Geräte) schier unerschöpflich scheint.
    Der Lerneffekt war ungemein hoch und das Wissen sprang einen förmlich bei jedem Treff durch gute Vorträge und persönliche Freundschaft die sich entwickelte an.

    Um das Wissen nicht als "Singlelösung" zu horten schuf ich dann noch die Seite für CZJ Mikroskope (Jenaval, bes. Interphakos) interphako.com wo ich gerne Unterlagen einstelle und gratis weitergebe, obwohl ich diese meist nicht umsonst bekam. Diese Seite wurde von Zeiss Micro sogar in Facebook reingenommen.
    Viele noch ungescannte Unterlagen, einzigartige Konstruktionszeichnungen v. Mikroskopen (DIN A0) , Beschreibungen und technische Berichte warten noch auf ihre Bereitstellung, leider hält mich mein Broterwerbsberuf von den schönen Dingen des Lebens wie eben der Mikroskopie zeitlich ziemlich ab.
    Inzwischen avancierte auch ich zum Spezialisten der JENAVAl Serie, hab fast alles auf Lager zum reparieren und fertigen!, besonders die DDR Elektronik ist bei mir in guten Händen.
    Von Beleuchtung bis zum Rearmet, Digimin, Velomet gibt es alle Ersazteile, tlw. Neubearbeitungen, Platinen etc. hier und wird auch wieder Instandgesetzt. Sogar aus USA kamen schon Geräte zur Reparatur ;-). Dauert zwar aus tlw. elektronischen wie auch zeitlichen Gründen manchmal etwas länger, aber gut Ding braucht Weile. (wie ich vom Postversand oft leidvoll merkte)
    Neuestes Hobby, dieses Forum, die Begründung warum das, steht im Blog an erster Stelle.
    Inzwischen gibt es eine LED die als Einzelled mit 3,1x3,1mm Leuchtfläche, die von dieser Dimension her exakt in den Strahlengang anstatt der Wendel einer 100W Halogen (mit Spiegelbild) passt und den extremen Lichthunger des Jenavals stillt. Die Steuerung dafür (4Volt , bis 18 Ampere) gibt es schon seit einem Jahr und war eine EMV-technische Herausforderung.

    Kurz noch zum Beruflichen:
    Ausgebildeter Chemotechniker, zuerst bei Sandoz, dann im org. chem. Inst. der Uni Wien mit NMR-Technik tätig. Dabei auf Elektronik umgesattelt. Später für Varian tätig. Zweite Ausbildung zum Elektronik Ingenieur in 4 jährigem täglichem Abendunterricht für Berufstätige an der HTBL Wiener Neustadt. Abschluß Notendurchsnitt 1.0 und ein Diplomprojekt eines 7 GHz Netzwerkanalysators/Powermeters mit 2 Kanälen, Hard wie Softwaremäßig (Assembler) umgesetzt.
    Lange Jahre selbständig, eigene Firma habe ich heute noch und arbeite auch in einem sehr großen Unternehmen als Entwickler für HF, HighSpeed Elektronik und EMV-sicheres Design.
    Da in diesem Unternehmen Kundenentwicklungen getätigt werden ist die Breitbandigkeit entsprechend hoch, ich überlege mir wieder die Eröffnung eines Unternehmens mit dem Titel: "Traktoren, Rasenmähertuning, Herzschrittmacherentwicklungen, da unsere Abt. von Automotive bis Medizintechnik viel abdeckt.
    Dabei sind Mikroskope und Anschliffe meine Begleiter wo Leiterplatten, Bauteile usw. untersucht werden.

    2019 bin ich 65 und darf dann in die Pension wandern (nach 49 Arbeitsjahren!) ;) und dann beginnt das Leben für mich und die Mikroskopie erst richtig, hoffe ich.

    73+55, Franz, de OE3FGA (für die Amateurfunkollegen -mein zweites Hobby- unter Euch)
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    Die Welt wäre so schön wenn Frauen so einfach gestrickt wie die Maxwellschen Gleichungen wären --
    Mann könnte dann Störfelder berechnen und Wellen, Phasen und Ströme ....
    und die Harmonischen ganz leicht checken..

    http://interphako.at

    4.574 mal gelesen

Kommentare 1

  • Mike Guwak -

    Wie sich in jüngester Zeit zeigte, war das eine gute Entscheidung von dir Franz. Es gibt schon Mails, das dadurch Accounts gelöscht werden sollten, weil sie nichts schreiben wollen um an die Files zu gelangen. Eine Gemeinschaft lebt nun mal von geben und nehmen. Leute die nur nehmen, haben auch andere Foren wo sie sich wohl fühlen können.