Der Giftstachel einer Arbeitsbiene

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  • Der Giftstachel einer Arbeitsbiene

    - ist dem letzten Hinterleibsring eingefügt – stellt unter dem Mikroskop ein kunstvolles mechanisches Gebilde dar. In einer nach unten offenen Rinne, der Stachelscheide, gleiten zwei Stechborsten hin und her und schaffen so einen Weg für das in die Stichwunde einfließende Gift. Da die Stechborsten mit Widerhaken besetzt sind, ist ein Zurückziehen des Stachels für die Biene verhängnisvoll. Sticht eine Honigbiene ein Wirbeltier, bleibt der Stachel wegen der Widerhaken in der Haut stecken (Wespen können mehrmals stechen, da ihr Stachel keine Widerhaken besitzt). Die abfliegende Biene reißt sich das Stechorgan mit der Giftdrüse aus dem Hinterleib und stirbt dadurch. Bei einem Stich zur Verteidigung gegen andere Insekten in den Chitinpanzer verfangen sich die Widerhaken nicht, die Biene kann den Stachel zurückziehen. Der Giftstachel der Bienen ist ein Wehrstachel. Er hat sich im Laufe der Evolution aus dem Eilegeapparat gebildet. Folglich haben stets nur die Weibchen, also Königinnen und Arbeiterinnen einen Stachel.
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